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Physik im Alltag und Naturphänomene

Wenn Wasser schlüpfrig und Luft klebrig wird… Zum Einfluß der Größe auf Form und Fortbewegungsart schwimmender Tiere.

Rodewald, Bernd; Schlichting, H. Joachim. In: Praxis der Naturwissenschaften – Physik 37 /5, 22 (1988).

Wir wissen aus eigener Erfahrung vom Radfahren, Schwimmen oder Waten in brusthohem Wasser: Wasser und Luft setzen einem bewegten Körper einen Widerstand entgegen, dessen Größe offensichtlich von der Geschwindigkeit abhängt und den wir in Wasser stärker spüren als in Luft. Allerdings scheinen die für uns spürbaren Größenverhältnisse nicht so einfach auf andere bewegte
Objekte übertragbar zu sein. Im Gegensatz zum Menschen erfährt ein Delphin im Wasser wenig Widerstand und erreicht dadurch Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 8m/s. Und während umgekehrt die Luft für das Gehen des Menschen kaum ein Hemmnis darstellt, scheint sie für Blütenpollen oder die feinen Wassertröpfchen der Wolken geradezu klebrig zu sein. Deshalb fallen die Wolken trotz der weitaus größeren Dichte von Wasser gegenüber
Luft nicht „vom Himmel“.

PDF: Wenn Wasser schlüpfrig wird

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