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Physikalisches Spielzeug & Freihandversuche, Rubriken: "Spielwiese" und "Blickwinkel"

Manchmal hilft nur Trägheit

Clip_144Schlichting, H. Joachim, Ucke, Christian: In: Physik in unerer Zeit 44/5 (2013), S. 240-242

Was auf den ersten Blick wie ein simples Geduldsspiel erscheint, ist in Wirklichkeit ein raffiniertes physikalisches Spielzeug: die Kugelwippe. Was mit Geduld nur sehr schwer zu erreichen ist, gelingt mit einem physikalischen Trick.

PDF: Kann beim Autor angefordert werden.

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Diskussionen

7 Gedanken zu “Manchmal hilft nur Trägheit

  1. Wo gib`s das nette Spielzeug? 😍Hatte ich gern – Geduld hab ich…

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    Verfasst von ele21 | 8. September 2017, 15:18
    • Ich habe gerade ein wenig recherchiert und diesen Link gefunden: https://knobelspiel.de/Puzzle-mit-Trick/Puzzle-mit-Trick-Coin-Bank::459.html
      Man braucht viel Geduld oder einen kleinen physikalischen Trick…

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      Verfasst von Joachim Schlichting | 8. September 2017, 19:25
      • Danke! Bin gespannt, ob Geduld oder Neugier in mir siegen wird…

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        Verfasst von ele21 | 8. September 2017, 23:20
      • Geduld- ja; erster Erfolg nach1 Min auch; aber den Trick …bitte??

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        Verfasst von ele21 | 16. September 2017, 00:07
      • Mein Glückwunsch! Wenn du das nach einer Minute ohne Trick geschafft hast (von Geduld würde ich erst ab 15 Minuten sprechen), ist der Trick ja eigentlich überflüssig. Okay, er führt noch etwas schneller zum Ziel: Man hält das Spielzeug am Metallring fest, so dass sie frei hängt. Mit einem seitlichen Stoß wird sie dann in Drehung um die senkrechte Achse versetzt und die Münze fällt heraus.

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        Verfasst von Joachim Schlichting | 16. September 2017, 10:14
      • Aha- Zentrifugalkraft? Danke – so bin ich dann nicht mehr von Geduld und/ oder Zufall abhängig.

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        Verfasst von ele21 | 16. September 2017, 15:40
      • Man sagt oft Zentrifugalkraft. Aber das ist nur aus der Sicht der mitbewegten Kugeln korrekt, die sich einer Kraft ausgesetzt sehen, die sie zu den Seiten die Bahn hoch treiben. Aus der Sicht des außenstehenden Beobachters ist es korrekt, von Trägheitskraft zu sprechen. Die mit dem Spielzeug in Drehung versetzten Kugeln würden sich von sich aus gern geradeaus weiter bewegen. Können sie aber nicht, weil sie durch die blöde Wand auf die Kreisbahn gezwungen werden. Also gehen sie einen Kompromiss ein. Sie bewegen sich nach außer, was aber nur möglich ist, wenn sie gleichzeitig etwas ansteigen.
        Ein schönes Beispiel für die Trägheitskraft erlebt man, wenn man einen Schleuderball in Drehung versetzt. Auch hier möchte der Ball sich in jedem Moment geradlinig in die Richtung weiterbewegen, in der er sich gerade befindet, also tangential zur Kreisbahn. Aber man zieht ihn ja der Schlaufe immer nach innen. Läst man die Schlaufe aber los, bewegt sich der Ball geradlinig weiter.

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        Verfasst von Joachim Schlichting | 16. September 2017, 15:56

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