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Physikalisches Spielzeug & Freihandversuche, Rubriken: "Spielwiese" und "Blickwinkel"

Paradoxe Schatten

paradoxe SchattenUcke, Christian; Schlichting, H. Joachim. In: Physik in unserer Zeit 44/6 (2013), S. 272-273

Das Licht der Sonne erzeugt von einem in Wasser schwimmenden Ball unter gewissen Bedingungen mehrere Schatten. Dieser scheinbar paradoxe Effekt lässt sich ganz klassisch mit dem Brechungsgesetz erklären.
Lebte man auf einem Planeten, der um ein Doppelsternsystem kreist, würde man sich nicht wundern, wenn man hinter einem Gegenstand zwei Schatten sieht. Es gibt tatsächlich derartige, in Wirklichkeit ziemlich unwirtliche Planeten, beispielsweise Kepler-16b und Kepler-34b. In der Science-Fiction-Saga Star Wars mit Luke Skywalker wurde ein entsprechender, allerdings lebensfreundlicher Planet namens Tatooine vorweggenommen. Sieht man jedoch auf der Erde in einem flachen Kinderswimmingpool bei einem schwimmenden, steil von einer Sonne beleuchteten Ball sogar drei Schatten, so erzeugt das Irritationen und Neugierde zugleich.

PDF: Paradoxe Schatten(Einreichversion)

Diskussionen

5 Gedanken zu “Paradoxe Schatten

  1. Auch hier darf ich bitten?! 🙂

    Verfasst von kopfundgestalt | 12. Dezember 2019, 11:57
      • Ich habe nun das PDF durchgelesen.
        Vielleicht interessiert Dich hier eine Stellungnahme.

        Ich habe erst etwa beim dritten Durchsehen den Sachverhalt zufriedenstellend verstanden.
        Woran das lag?
        Nun, zum einen, weil ich Laie bin.
        Zum anderen aber auch, weil mich die eine oder andere Formulierung aufs falsche Gleis zog, zunächst missverständlich FÜR MICH war..
        Etwa der 2. Teil des Satzes: „Die Auffächerung…Schattenrandes, der sich…“

        In der Abb. 2 ist der Meniskus kaum zu sehen. Ich sah ihn erst ganz zum Schluß meiner Befassung. vielleicht hätte man ihn grafisch stärker betonen müssen.

        Ich hoffe,Du fandest das jetzt hilfreich.

        Verfasst von kopfundgestalt | 28. Dezember 2019, 16:07
      • Vielen Dank für deine Stellungnahme. Zunächst mein großes Lob, dafür dass du dich hindurch gearbeitet hast. Denn die Problematik ist in der Tat relativ kompliziert. Um den für das Phänomen wichtigen Meniskus mehr ins Zentrum zu rücken, hätte man vielleicht einen expliziten Hinweis auf den in maßstabgerechter Zeichnung ziemlich kleinen Wasserberg geben sollen. Aus didaktischen Gründen einen größeren Meniskus zu zeichnen verbot sich, weil sich dadurch übertrieben große Schattenbereiche ergeben hätten. Vielleicht wär zusätzlich ein vergrößerter Ausschnitt des Meniskus hilfreich gewesen. Jedenfalls ist dein Kommentar hilfreich! 

        Verfasst von Joachim Schlichting | 28. Dezember 2019, 17:03

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  1. Pingback: Das kleinste Haar wirft einen Schatten | Die Welt physikalisch gesehen - 7. Juni 2016

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