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Marginalia

Denk es, wie grün

Ähren_rvWind,
Welle auf Welle
im Saatengrün.
Wohin
die dunkle, die helle,
woher mit dem Wind?

Wogen, die lache
im Ährenfeld,
Wogen wie Zorn.
Bald fällt
der Sense das Korn
in den Rachen.

Denk es, wie grün
unser Windspiel war,
wie leis! Um die Erde
rings laß es ziehn:
daß ein neues werde,
grün übers Jahr.

Clemens Podewils (1905 – 1976)

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Denk es, wie grün

  1. Wunderschönes Gedicht und wieder ein sehr gutes Foto von Dir!👌

    Verfasst von kunstschaffende | 25. Juni 2016, 16:06
    • Dank dir liebe Babsi für dein Kompliment. Das Foto wirkt noch besser, wenn man es etwas vergrößert sieht (also einmal draufklicken). Dann treten die interessanten Überschneidungen der Gerstengrannen noch deutlicher in Erscheinung. LG, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 26. Juni 2016, 09:28

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