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Marginalia

Vollkommen und herzlos

Ring_formt_HerzUm die Vollkommenheit zu erreichen, wäre eine außermenschliche Kühle notwendig, und dann gäbe es kein Menschenherz, mit welchem man die eigene Vollkommenheit lieben könnte.

Fernando Pessoa (1888 – 1935). Das Buch der Unruhe. Frankfurt 1987.

Doch manchmal treten Herzen zu Tage, wo man sie nicht erwartet, z.B. hier und hier und hier und hier. Der auf die dreidimensional strukturierte Fläche des aufgeschlagenen Buches fallende elliptische Schatten des kreisförmigen Ringes lässt eine typische Herzform entstehen. Da sieht man mal, dass Bücher auf ganz unterschiedliche Weise zu Herzen gehen können.

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Diskussionen

4 Gedanken zu “Vollkommen und herzlos

  1. „Herz“lichen Dank für die großartige Symbiose von Bild und Text. Eine wirklich schöne Reihe, diese Herzen im Alltag (und im Buch).

    Verfasst von simonsegur | 29. April 2017, 12:56
  2. Ein beliebtes Objekt bei Hochzeitsfotografen

    Verfasst von seescho | 5. Mai 2017, 22:17

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