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Didaktik, Geschichte, Wissenschaftstheorie, Physik im Alltag und Naturphänomene

Wie Sand am Strand

Schlichting, H. Joachim. Naturwissenschaften im Unterricht Physik 159/160 (2017) S. 56 – 57

Trockener Sand rinnt wie eine Flüssigkeit durch die Finger. Vom Wind verweht, bildet es jedoch teilweise sehr komplexe wellenartige Muster aus, die sich als Sandrippel und Sanddünen fortbewegen. Am Strand sinkt man tief in den trockenen Sand ein. Es ist anstrengend darüber zu laufen. Lässt man den Sand in Gefäße fließen, so nimmt er nahezu wie eine Flüssigkeit die Gefäßform an.
Aber kaum gerät Sand mit Wasser, dem Inbegriff einer echten Flüssigkeit, in Berührung, ist plötzlich alles anders: Feuchter Sand wird fest und am Meeressaum kann man ohne einzusinken auf ihm gehen. Er ist aber auch plastisch formbar und taugt zum Bau von Sandburgen und anderen Skulpturen. Doch sobald durch die aufkommende Flut oder andere Umstände die Wässerung überhandnimmt, zerrinnen die Burgen und fließen die Pisten der Läufer dahin…

 

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Wie Sand am Strand

  1. Das Schönste für Kinder ist Sand.
    Ihn gibt`s immer reichlich.
    Er rinnt unvergleichlich zärtlich durch die Hand.
    Weil man seine Nase behält, wenn man auf ihn fällt, ist er so weich.
    Kinderfinger fühlen, wenn sie in ihm wühlen,
    Nichts und das Himmelreich.
    Joachim Ringelnatz

    Verfasst von Malabar | 21. August 2017, 23:21

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