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Physik im Alltag und Naturphänomene, Physik und Kultur

Licht, Kunst und Naturphänomene – kunstvoll leuchtende Glühlampen

Der Japanische Künstler Satoru Tamura (*1972) bringt im Zentrum für internationale Lichtkunst in Unna mit einem übergroßen elektrischen Schalter, den „Point of Contact for Unna“,  eine Säule von Glühlampen zum Leuchten. Dieser ‚Schalter‘ besteht aus einer Messingstange und einer Stahlplatte, die – wenn sie offenbar ohne von außen beeinflusst zu werden – einander berühren, elektrische Funken sprühen, was vom Aufleuchten einer Säule von Lampen gefolgt wird.

Das Kunstwerk wird durch den Kontext erweitert, indem die leuchtende Lampensäule auf dem Boden eine  Art Lichtschwert erzeugt, das durch Reflexion ins Auge des Betrachters gelangt. Aus meiner Sicht stellt sich diese Verbindung zum Naturphänomen der Lichtbahn der tiefstehenden Sonne wie von selbst her, obwohl in diesem Fall wegen der vertikalen Gestalt des Glühlampenensembles auch bei einer großflächigen spiegelnden Reflexion ein ähnlicher Effekt auftreten würde.

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Licht, Kunst und Naturphänomene – kunstvoll leuchtende Glühlampen

  1. Das muss in der Realität fantastisch wirken, es beeindruckt ja schon hier auf dem Foto!

    Danke fürs Zeigen lieber Joachim!

    LG Babsi

    Verfasst von kunstschaffende | 9. Oktober 2017, 21:19

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