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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Weihnachtsstern mit Lochkameraeffekt

Lieber Lano, hast du schon mal deine Sternlampe über deinem Bett betrachtet? Sie hat viele kleine runde Löcher, durch die das Licht hindurch auf die Wand strahlt. Dadurch sollten dort viele kleine Sterne entstehen. Doch was siehst du statt der Sterne? Viele krakelige Lichtfussel. Wie ist das möglich, die Löcher im blauen Stern sind doch rund?
Egal wie die Form der Löcher ist, wenn sie nur klein genug sind, wirken sie wie eine Lochkamera. Sie nehmen die Form der Lichtquelle an. Schaut man sich die Lampe, die unter dem blauen Sterngehäuse verborgen ist, genauer an, so erkennt man, dass sie eine Glühwendel hat, die das Licht erzeugt und aussendet. Die hat von der Seite betrachtet genau die Form, die jedes Loch an der Wand entwirft. Genau genommen hätte sie die Form, wenn die Wand genau senkrecht zur Wendel verlaufen würde. Das ist hier aber nicht so. Aus einigen Löchern fällt das Licht eher streifend auf die Wand, sodass die Form der Glühwendel ziemlich verzerrt aufgezeichnet wird. Daher sieht es so aus, als machte jedes Loch einen etwas anderen Lichtfussel.

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