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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene, Strukturbildung, Selbstorganisation & Chaos

Ein mineralischer Weihnachtsbaum, aus Zufall und Notwendigkeit

Weihnachtsbaum-2017Obwohl die Bäumchen, die hier vor circa 160 Millionen Jahren im Solnhofener Plattenkalk gewachsen sind, wie Versteinerungen von Pflanzen aussehen (vgl. Weihnachtsbaum des Vorjahres), handelt es sich um Eisen- und Manganabscheidungen auf Kluftflächen des Kalks. Die bauartige Struktur erinnert mich in diesen Tagen an den Weihnachtsbaum. Diese „Weihnachtsbäumchen“ haben zwar keinen biologischen Ursprung, sondern verdanken sich rein chemisch-mineralogischen Vorgängen. Dafür sind sie aber steinalt und nadeln nicht.

Jeder Staub kann ein organisches Wesen sein, die Geometrie hat wenigstens mit dem Organischen nichts zu tun, dafür gibt es noch keine Geometrie, wenigstens hat es unsrige jetzige noch nicht gewagt sich so weit auszubreiten, und es würde ihr auch übel gelingen. Jedes Teilchen der Materie schwebt umher in der Erwartung (wenn ich so reden darf) organisch zu werden wird es organisch so ist es für alle geometrische Betrachtung verloren. (Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)).
Inzwischen gibt es eine fraktale Geometrie der Natur, mit der auf nichteuklidische Weise auch diesen Gebilden beizukommen ist.

 

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