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Didaktik, Geschichte, Wissenschaftstheorie, Physik im Alltag und Naturphänomene

Flanieren in der Stadt – mit physikalischen Hintergedanken

H. Joachim Schlichting. In: Hilde Köster (Hrsg.). Stadtbilder. Perspektiven auf urbanes Leben. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2018, S. 107 – 122.

Das Fremde, worauf man normalerweise nicht achtet, ist das Vertraute unter einer besonderen Perspektive betrachtet. Das Fremde ist in diesem Fall das Physikalische, dem man auf Schritt und Tritt begegnen kann, wenn man sich nur darauf einlässt. Und das tun die beiden Protagonisten auf dem hier beschriebenen Spaziergang durch eine Stadt. Sie spüren dabei scheinbar ohne besondere Anstrengung das Physikalische im Alltäglichen auf, wobei künstlerische und architektonische Ansichten mit einbezogen werden. Die Beobachtungen werden auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert. Manchmal werden sie nur registriert oder etwas ausführlicher beschrieben. Aber in den meisten Fällen werden einfache Erklärungen gegeben, oder es wird durch weiterführende Literaturhinweise auf solche verwiesen.
Den Zufälligkeiten des Flanierens entsprechend kommen ganz unterschiedliche physikalische Bereiche und Fragestellungen in den Blick; eine besondere fachsystematische Ordnung wird also bewusst nicht angestrebt. Das Spektrum der diskutierten physikalischen Gegenstände reicht von Musterbildungsprozessen, die durch Verdunstung und Gefrieren hervorgerufen werden, über mechanische Vorgänge bis hin zu einfachen Lichtphänomenen, die gewissermaßen auf Schritt und Tritt anzutreffen sind. Selbst während einer Pause in einem Café bieten die Getränke genügend physikalischen Gesprächsstoff…

Diskussionen

3 Gedanken zu “Flanieren in der Stadt – mit physikalischen Hintergedanken

  1. Ob im Hinblick auf Physikalisches oder andere Beobachtungen: sich den Alltag interessant zu machen ist eine Fähigkeit, die Kindern auf jedem Weg und bei jeder Wartezeit vermittelt werden kann. Wenn die Erwachsenen doch bloss nicht statt dessen auf ihre Smartphones starren wollten.

    Verfasst von puzzleblume | 18. Januar 2018, 10:13
    • Das sehe ich genauso. Ohne „Erdung“ der eigenen Erfahrungen (teilweise im wörtlichen Sinne) können diese dauerhaft verinnerlicht werden. „Eingewurzeltes“ Lernen passiert hauptsächlich im Alltag, ob man will oder nicht.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 18. Januar 2018, 16:49
  2. Das habe ich bestellt…

    Verfasst von kopfundgestalt | 10. April 2018, 22:59

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