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Physik im Alltag und Naturphänomene

Eisvögel

Was hier wie die stilisierte Skizze von zwei Eisvögeln oder vielleicht nur wie ein abstraktes Schwarz-Weiß-Gemälde aussieht, ist die Eisschicht einer zugefrorenen Wasserpfütze. Die hellen Bereiche künden vom darunterliegenden Hohlraum, der durch das Versickern des Wassers entstanden ist und in dessen feuchter Atmosphäre sich eine Reifschicht unterhalb der zunächst transparenten Eisschicht gebildet hat. An den kleinen Kristallen wird das Licht streut wodurch die Transparenz verschwindet. Lediglich die dunklen Streifen sind gefrorene Wasserwülste über die eine Verbindung mit dem stark gesunkenen Wasserspiegel oder bereits mit dem Erdreich besteht.

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Diskussionen

9 Gedanken zu “Eisvögel

  1. Das Auge dabei hast du nicht besprochen?!

    Verfasst von kopfundgestalt | 5. Januar 2019, 02:41
  2. Tolle Aufnahme von einem faszinierendem Phänomen. Die stilisierten Eisvögel kann ich irgendwie (noch?) nicht entdecken 🤔 … aber andere „Dinge“, die meine Fantasie anregen.

    Verfasst von jetztistdiebestezeit | 5. Januar 2019, 10:28
    • Bei Pareidolien ist das immer so eine Sache. Mich haben jedenfalls die dunklen geschwungenen Linien an die Flügel von Vögeln erinnert. Das mag für jemand anders vielleicht weniger naheliegend sein.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 5. Januar 2019, 10:41
      • Oh, ja – so gesehen kann ich die Flügel erkennen. Danke für den Hinweis und liebe Grüße!

        Verfasst von jetztistdiebestezeit | 5. Januar 2019, 10:50
  3. wieder mal ein fabelhaftes Foto! Auch für mich sind es Vögel, eine großkopfige Schwalbenart.

    Verfasst von gkazakou | 5. Januar 2019, 11:51
    • Danke! Es wäre interessant einmal zu untersuchen, inwieweit die Pareidolien, die man in bestimmten Kontexten sieht, kulturbedingt sind. Würde ein Mensche aus – sagen wir Ägypten – etwas Ähnliches sehen? Doch wohl nicht.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 5. Januar 2019, 12:43
      • ich gaub schon, dass Ägypter Vögel mit ausgebreiteten Flügeln sehen würden. Sie haben eine lange Tradition mit abstrahierenden Tierdarstellungen (Hieroglyphen) und sind daran gewöhnt, im Abstrahierten Konkretes zu erkennen.

        Verfasst von gkazakou | 5. Januar 2019, 13:02
      • Stimmt, wenn ichs recht bedenke, hast du Recht. Ägypten war gerade kein gutes Beispiel.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 5. Januar 2019, 14:06

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