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Marginalia

Die vorerst namenlose gelbe Blume

Die blaue Blume ist ein wesentliches Symbol der Romantik und symbolisiert die Sehnsucht, Liebe und noch einiges mehr. Die Komplementärfarbe von blau ist gelb. Vielleicht bin ich deshalb von manchen gelben Blumen nicht weniger beeindruckt.
Daher finde ich es einigermaßen erstaunlich, dass ich vor ein paar Tagen auf einige gelbe Blumen stieß, die sich – wie auch immer – auf unserm Naturrasen eingenistet haben. Dieser besteht weitgehend aus wilden Pflanzen und wird nur wenige Male im Jahr gemäht. Dabei bleiben oft kleine Inseln von „Blumen“, zurück, die ich nicht wage niederzumähen. Zurzeit zeigen sich umgeben von grünen Wildpflanzen einige Blumen, die mir als Wildblumen bislang noch nicht begegnet sind. Vielleicht sind es ja auch keine Wildblumen, was natürlich die Frage aufwirft, wie sie dort hingelangt sind. Wie das Foto zeigt, haben sie eine beeindruckende Färbung: Die sechs kräftig gelben Blütenblätter laufen in weißen Spitzen aus, was sich in der grünen Umgebung ästhetisch wirkungsvoll ausnimmt.
Kann mir jemand sagen, wie die Blume heißt?

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Diskussionen

24 Gedanken zu “Die vorerst namenlose gelbe Blume

  1. Vielleicht eine Sterntulpe (Tulipa tarda), eigentlich eine Wildtulpe aus Turkmenistan, nicht bei uns als Wildpflanze heimisch.
    Vergleichsfotos findest du zum Wikipedia-Artikel in der Wikimedia-Bildersammlung https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Tulipa_tarda?uselang=de

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    Verfasst von puzzleblume | 24. April 2019, 06:36
  2. Stimmt, das sind sehr hübsche Blüten, aber leider kenne ich ihren Namen auch nicht.
    Herzliche Grüße
    Ull

    Gefällt 1 Person

    Verfasst von Ulli | 24. April 2019, 08:48
    • Inzwischen sind zwei Antworten eingetroffen, die das Blumenrätsel lösen. Es ist eine Wildtulpe oder Sterntulpe (tulipa tarda), die eine Stelle meines Rasens schmückt. Wie sie dahingekommen ist, bleibt rätselhaft.
      Liebe Grüße, Joachim.

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      Verfasst von Joachim Schlichting | 24. April 2019, 09:51
      • Darauf wäre ich nie gekommen. Danke, Joachim, ich habe heute noch mehrmals an sie gedacht und mich auch gewundert, dass ich sie so gar nicht kannte.
        Vielleicht ist ja bei dir Adrian, der Tulpendieb vorbeigekommen und hat ein paar der gemopsten Tulpenzwiebeln in deinen Rasen versenkt 😉
        liebe Grüße
        Ulli
        Liebe Grüße
        Ulli

        Gefällt 1 Person

        Verfasst von Ulli | 24. April 2019, 23:58
      • Das wäre dann eine kluge Entscheidung von Adrian, denn bei mir wären die Tulpenzwiebeln sicher. Ich werde sie nämlich nicht verspeisen, sondern versuchen sie zu vermehren.
        Auch in meiner Umgebung war die Wildtulpe nicht bekannt. Alle waren sich aber einig, dass es sich um eine selten schöne Blume handelt :-).
        Liebe Grüße, Joachim

        Gefällt 1 Person

        Verfasst von Joachim Schlichting | 25. April 2019, 09:19
  3. Ich glaube, dein wunderhübsches Blümchen ist eine Wildtulpe, Tulipa tarda. Schau hier: http://www.gartendatenbank.de/wiki/tulipa-tarda
    Der Artikel beantwortet auch die Frage, wie sie zu euch gekommen sein könnte: Selbstaussaat.
    Glückwunsch!
    Liebe Grüße
    Christiane

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    Verfasst von Christiane | 24. April 2019, 08:58
    • Vielen Dank für den informativen Hinweis, der meine Frage beantwortet. Ich hoffe mal, dass die Selbstaussaat sich im nächsten Jahr fortsetzt. Inzwischen sind die Tulpen verblüht. Da unser Grundstück etwas abgelegen ist und ich in der Gegend keine weiteren Wildtulpen gesehen habe, frage ich mich wie es zu einer derartig selektiven Aussaat kam. Wer wusste, dass mir das Blümchen gefallen würde?
      Liebe Grüße, Joachim.

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      Verfasst von Joachim Schlichting | 24. April 2019, 10:02
  4. keine Antwort bisher ….

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    Verfasst von gkazakou | 24. April 2019, 09:10
  5. Wenn’s nicht der Wind gewesen sein kann, wenn’s nicht die Nachbargarten-Rhizom-Ausläufer waren, dann bleiben eigentlich nur die Tierchen. Vögel transportieren Samen über weite Strecken, aber auch Igel und Wildschwein (oder was die vegetarische bzw. allesfressende Tierwelt so hergibt) könnten auf dem großen Klo Deines Naturrasens sich erleichtert haben. Oder Elfen 🙂
    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

    Verfasst von simonsegur | 24. April 2019, 12:01
    • Vielen Dank für deine Lösungsvorschläge für das Phänomen. Am besten gefallen mir die Elfen; die werden es gewesen sein. An zweiter Stelle rangiert vielleicht der Wind, der die Samen verteilt und diesmal mich bedacht hat. Liebe Grüße, Joachim.

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      Verfasst von Joachim Schlichting | 24. April 2019, 13:49
  6. Ich hatte gestern meiner Frau das Foto auch gezeigt, sie meinte: „Eine gezüchtete Narzisse“ – doch zum Stöbern in Büchern kamen wir nicht mehr, weil zu spät.
    Freut mich, daß gleich 2x Aufklärung kam.
    Meine Frau hat Margariten im Gras ausgemacht und so habe eine Ringskulptur um die eine ausgelegt, damit sie nicht gemäht wird.

    Gefällt 2 Personen

    Verfasst von kopfundgestalt | 24. April 2019, 13:29
  7. Hmmm, Wildtulpen wachsen aber wie andere Tulpen auch aus Zwiebeln ….

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    Verfasst von Myriade | 24. April 2019, 15:09
  8. Tulpensamen ähneln in der Erscheinung der Samenkapsel und deren Inhalt denen der heimischen gelben Sumpfschwertlilie, wie Löwenzahn oder Weidenröschen fliegen können sie nicht. Ich habe einen Blogeintrag gefunden, uralt zwar, aber gut, weil mit Fotos und allen Antworten zum Aussehenen der Samen, Aussat-Tips und Zeiträume bis zur erstmals blühfähigen Pflanze, im http://www.hobby-garten-blog.de Titel: ‚Tulpen-Samen ernten‘ . Demnach passt der Zeitraum perfekt, denn die Zeit, bis eine Tulpe erstmals blüht kann bis zu 10 Jahren dauern. Das gilt auch für Wildtulpen.

    Gefällt 1 Person

    Verfasst von puzzleblume | 24. April 2019, 18:11

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