//
Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Reflexionen und Brechungen

Reflexionen können verwirren, nicht nur die durch Spiegel, sondern auch die durch Denkprozesse hervorgebrachten. Sie können Selbstverständlichkeiten zu Problemen umformen, sodass man Schwierigkeiten des Wiedererkennens hat.
Der hier abgebildete Glaskörper ist ein Beispiel. Er wurde ohne irgendeine Einflussnahme welcher Art auch immer auf dem Schreibtisch vor einem Fenster liegend fotografiert.
Das was man sieht, hängt u.A. vom Blickwinkel (bzw. der Position der Kamera ab). Um das zu dokumentieren, habe ich eine Position eingenommen, die ein wenig von einer symmetrischen abweicht. Denn die kleinen, gezielten Abweichungen von der Symmetrie liefern oft erst den ästhetischen Reiz und machen möglicherweise auch diesen Glasgegenstand zu einem kleinen  Kunstwerk.

Wer erkennt, worum es sich handelt?

 

Diskussionen

19 Gedanken zu “Reflexionen und Brechungen

  1. sehr reizvoll-enigmatisch

    Verfasst von gkazakou | 28. Dezember 2019, 00:15
  2. Ein Sechseck, Joachim?!

    Verfasst von kopfundgestalt | 28. Dezember 2019, 01:50
    • Du meinst vielleicht das Richtige. Mir fehlt in der Antwort das „Räumliche“.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 28. Dezember 2019, 10:14
      • Ich meinte ja eigentlich ein Glaprisma…

        Verfasst von kopfundgestalt | 28. Dezember 2019, 15:54
      • Habe ich mir doch gedacht. Und damit liegst du absolut richtig. Dies ist wieder eine von den typischen Täuschungen, in denen man verschiedene Konstellationen sehen kann.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 28. Dezember 2019, 16:05
      • Ich habe mir anhand dieser Täuschung heute auch ein wenig überlegt, wie Sehen funktioniert. Man sieht ein architektonisches Element, etwa eine Unterstellgarage und sieht, von der Helligkeit des Moments zu erwarten, eine etwas dunklere Unterseite. des Dachs. Stimmt die zu erwartende Schattenfarbe nicht, korrigiert das Gehirn den Eindruck und stellt vielleicht etwas anderes fest als eine Garage. Ist dies auch nicht möglich, wäre es ein Spuk.
        Unser Gehirn lässt sich nur ganz selten aus dem Trab bringen, weil „Sehen“ ein evolutionär tief entwickeltes Instrument ist. Da taucht Spuk praktisch überhaupt nicht mehr auf. Es sei denn in magischen Künsten auf der Bühne.

        Mir fällt dazu auch die Sprungspinne ein, die ihr Ziel ständig verfehlte, weil sie ihr Opfer in Kunstlicht sah. Die Berechnung der Entfernung beruhte auf normalem Licht.

        Verfasst von kopfundgestalt | 28. Dezember 2019, 16:17
      • Ja, so wird es wohl sein. Anstatt wie ein elektronischer Detektor zu sagen „nicht erkannt“ bietet unser Gehirn in mehrdeutigen optischen Situationen wahrscheinliche Lösungen an und unser durch Erfahrung etc. geschultes Bewusstsein bewertet diese Lösungen. Ggf. unternimmt das Individuum „Experimente“ u.Ä. um der Mehrdeutigkeit auf den Grund zu kommen.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 28. Dezember 2019, 17:09
  3. Ein Glaswürfel?

    Verfasst von Ulli | 28. Dezember 2019, 09:52
  4. Hexagonales Glasprisma

    Verfasst von Karl | 28. Dezember 2019, 11:06
  5. Damit kann man sicher auch Nebensonnen produzieren?

    Verfasst von ch | 8. Januar 2020, 18:23

Trackbacks/Pingbacks

  1. Pingback: Prismatische Zerlegung eines Sonnentalers | Die Welt physikalisch gesehen - 31. März 2020

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Photoarchiv

%d Bloggern gefällt das: