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Marginalia

Fundstück 6 – Steinschicht im Steinbruch

Von Zeit zu Zeit besuche ich einen in der Nähe gelegenen seit langem stillgelegten und bereits teilweise von der Natur zurückeroberten ehemaligen Steinbruch. Er besteht an einigen Stellen aus Steinschichten, die man nahezu ohne Hilfsmittel abheben kann. Vermutlich Sedimente eines vorzeitlichen Strandes, der noch nicht von Menschen besucht wurde. Einige der freigelegten Stellen offenbaren sehr schöne Muster. Um die Farben besser zum Vorschein zu bringen, habe ich die vorliegende Platte vorher gewässert (siehe Foto). So wird daraus ein steinernes Kunstwerk.

Diskussionen

11 Gedanken zu “Fundstück 6 – Steinschicht im Steinbruch

  1. Über die Schönheit der natürlichen, ockerfarbenen Muster hinaus finde ich darin die gleichmässigen, wie ein zum Teil überdecktes Piktogramm / Graffiti wirkenden Bögen und Linien im grauen Bereich.

    Verfasst von puzzleblume | 8. Mai 2020, 07:20
    • Stimmt, das war mir auch schon aufgefallen. Insbesondere habe ich über die gleichmäßig gekrümmten Bögen nachgedacht. Das bringt mich fast dazu, mir das Original noch mal anzuschauen – wenn ich es denn wiederfinde.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 8. Mai 2020, 08:37
      • Genau die haben sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

        Verfasst von puzzleblume | 8. Mai 2020, 08:46
      • Ich schau heute Nachmittag mal, ob ich die Stelle wieder finde.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 8. Mai 2020, 08:55
      • Schau mal hier:
        http://geologische-streifzuege.info/
        ist ein Foto mit ähnlich verblüffenden Bögen dabei, wenn man etwas herunterscrollt, Abbildugen 11 u. 12
        mit Erklärung dazu:
        „Entfärbungsflecken zeigen manchmal konzentrisch schalige Strukturen (Liesegangsche Ringe)“
        LG

        Verfasst von puzzleblume | 8. Mai 2020, 15:33
      • Vielen Dank für deine Recherche und den Hinweis auf den auch in anderer Hinsicht sehr interessanten Beitrag, den ich auch in anderer Hinsicht noch nutzen werde. Ob es sich tatsächlich um Liesegangsche Ringe handelt, kann ich nicht einschätzen. Das gleichmäßig Gerundete spricht dafür, das Fehlen zumindest einer Andeutung eines vollständigen Kreises spricht dagegen. Denn die LR entstehen immer als kreisförmige Strukturen. Aber ich habe in der Nähe einige Strukturen gefunden, die ebenfalls Rundungen aufweisen aber eher auf tierische Überbleibsel hindeuten. Ich schicke dir mal ein Foto per Email, denn ein Bild in den Kommentar einzubinden geht wohl nicht.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 8. Mai 2020, 19:43
      • Gern. Gefunden hatte ich den Beitrag zufällig, weil darin auch Gneis mit Fundort Kolborn bei Lüchow erwähnt war.

        Verfasst von puzzleblume | 8. Mai 2020, 20:33
      • Schau dir mal das Foto an, das ich dir gerade per Email geschickt habe.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 8. Mai 2020, 20:35
      • Schon geschehen und beantwortet, vielen Dank!

        Verfasst von puzzleblume | 8. Mai 2020, 20:59
  2. Das ist recht ausgewogen.
    Zuerst dachte ich, die Halbbögen seien auf Lichteinfluss während des Fotografierens zurückzuführen. Oben lese ich durch Puzzles Bemerkung, dass es nicht so ist.

    Verfasst von kopfundgestalt | 8. Mai 2020, 09:26

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