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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Gegenseitige Beschirmung

Ob Pilze mit Schirm Vorbild für unserer Sonnen- und Regenschirme waren, ist nicht bekannt. Es ist allerdings erstaunlich, wie sehr sie manchen Pilzen ähneln. Dass die Pilze sich hier gegenseitig beschirmen, ist zwar ein typisch menschlicher Gedanke, aber kein schlechter.
Denn mit dem Schirm oder der manchmal auch eher an einen Hut erinnerenden Abdeckung werden die Sporen geschützt, die sich in den Lamellen oder Röhren an der Unterseite befinden. Erst wenn sie reif sind, werden sie frei gegeben und von Wind und Wasser in der Umwelt verteilt. Der Schopftintling setzt die Sporen auf eine sehr ungewöhnliche Weise frei – er verflüssigt sich gleich selbst.
Obwohl die Abdeckung mit einem Schirm oder Hut als typisch für Pilze angesehen wird, kommen viele Pilze auch ohne ihn aus.

Weitere Beiträge zu Pilzen findet man hier und hier und hier und hier und hier.

 

 

 

Diskussionen

8 Gedanken zu “Gegenseitige Beschirmung

  1. Das erinnert mich – assoziativ- an Seehunde, wie sie sich gegenseitig wärmen.

    Verfasst von kopfundgestalt | 22. Juli 2020, 00:10
  2. Tolle Aufnahme!
    Die Ähnlichkeit mit den Schirmen der Menschen ist in der Tat verblüffend!
    ICH weiß, wer von wem abgeguckt hat 😁
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

    Verfasst von finbarsgift | 22. Juli 2020, 05:59

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