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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Der Schatten des Lichts am 3. Advent

Man hört und liest immer wieder, dass Kerzenflammen keinen Schatten werfen. Das ist falsch, wie das Foto beweist. Hier steht eine brennende Kerze im Sonnenlicht und man sieht deutlich den Schatten der Kerzenflamme auf der inneren Leibung eines Fensters.
Der Schatten ist etwas kleiner als die Flamme, weil nur der innere Teil der Flamme, durch den glühende Kohlenstoffteilchen hindurchströmen, Sonnenlicht absorbiert. Der Außenbereich der Flamme ist hingegen weitgehend lichtdurchlässig.

 

 

Wie kommt es, dass der Schatten einen geraden Docht zeigt, und warum ist er im Original gekrümmt?

Diskussionen

18 Gedanken zu “Der Schatten des Lichts am 3. Advent

  1. Ich denke, der Lichteinfall ist so, daß man die Krümmung nicht sieht. D.h. die Krümmung geschieht längs des Lichtstrahls.
    Der Docht könnte an der Spitze dahingehen, wo er max. Sauerstoff findet.

    Verfasst von kopfundgestalt | 13. Dezember 2020, 00:40
  2. Guten Morgen, vielleicht liegt es an dem Winkel in dem das Licht auf den originalen Kerzendocht fällt, so dass nur ein gerader Kerzendocht als Schatten abgebildet wird? Dass der originale Kerzendocht krumm ist, liegt vielleicht an den unterschiedlich heißen Bereichen der Kerzenflamme? Beides nur Vermutungen. Viele Grüße

    Verfasst von Seelendichterin | 13. Dezember 2020, 08:44
    • Guten Morgen! Die erste Antwort ist korrekt, weil die Form des Schattens eines Gegenstands ja davon abhängt aus welcher Richtung ddas Licht kommt. Die Krümmung des Dochts kommt durch seine asymmetrische Flechtung zustande. Sie ist beabsichtigt, damit er sich mit der Spitze in den heißen äußeren Bereich neigt, wo er dann immer auf die optimale Länge gekürzt wird. Dies ist eine wichtige Neuerung. In früheren Zeiten musste man den Docht immer „schneuzen“, d.h. abschneiden, damit er nicht zu lang wird und die Flamme zu rußen beginnt. Viele Grüße, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 13. Dezember 2020, 10:26
      • Ist ja interessant. Offenbar hat sich diese Erfindung noch nicht überall herumgesprochen, denn ich muss manche Kerzen ab und zu „schnäuzen“. Aber ich werde das mal überprüfen. (Schnäuzen oder schneuzen, das ist hier die Frage….)

        Verfasst von gkazakou | 13. Dezember 2020, 10:41
      • Geht beides. Ich würde „schnäuzen“ vorziehen, wegen der Nähe zur Schnauze. 😉

        Verfasst von Joachim Schlichting | 13. Dezember 2020, 11:30
  3. dass der Schatten gerade ist, liegt an der Stellung der Kerze zur Wand. Warum der Docht krumm brennt? Hm, bin ich mir nicht sicher.

    Verfasst von gkazakou | 13. Dezember 2020, 09:06
  4. Bei den Rußmengen in der Flamme (die man später an der Wand bewundern kann)würde mich die Abwesenheit eines Schattens auch wundern. 🙂

    Verfasst von Ule Rolff | 13. Dezember 2020, 09:08
  5. Photoshop? 😂

    Verfasst von wortsalat | 13. Dezember 2020, 09:33
  6. Sonne und Fotograf haben zwei verschiedene Standpunkte

    Verfasst von wortsalat | 13. Dezember 2020, 09:34

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