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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Stütze in schwerer Zeit

Diese Berührung berührt. Was sagt mehr über den Zustand der Wälder aus als ein Bild das menschliche Gefühle auslöst, die hier eigentlich gar nicht hingehören.

Diskussionen

19 Gedanken zu “Stütze in schwerer Zeit

  1. Es ist offenbar schwer, um Hilfe nachzusuchen.

    Verfasst von kopfundgestalt | 4. Juni 2021, 00:18
  2. Wie sagtest du neulich, als ich vom Trost, den die Bäume uns spenden, schrieb? „Der Wald braucht unseren Trost“ Das will mir gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Hier scheinen sich Zwei zu trösten. Es stimmt mich traurig und auch ein wenig resigniert. Wie ein Mahnmal stehen sie da. Leider kein seltener Anblick mehr. Und ja, ich glaube, das Bäume fühlen und miteinander kommunizieren. Herzliche Grüße von Marie, die quasi im Wald aufgewachsen ist.

    Verfasst von mmandarin | 4. Juni 2021, 03:45
    • Der Anblick ist leider alles andere als selten. Auf derselben Wanderung, auf der ich diese beiden Bäume inmitten des „Trümmerfeldes“ sah, gab es allerdings auch noch einen „künstlerischen“ Trost, wozu ich morgen einen kleinen Beitrag bringen werde. Denn wie Christa Wolf einmal treffend sagte: „Sich den wirklichen Zustand der Welt (ständig) vor Augen zu halten, ist psychisch unerträglich“. Da muss es dann auch noch etwas Positives geben. Übrigens bin auch ich im bzw. unmittelbar am Wald aufgewachsen. Inzwischen ist der Wald durch Häuser ersetzt. Liebe Grüße, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 4. Juni 2021, 10:18
  3. Es ist alles so anders geworden! Sogar Grundwasserbrunnen drohen auszutrocknen…Die beiden Bäume verdeutlichen noch mal ganz besonders…

    Verfasst von wildgans | 4. Juni 2021, 10:01
  4. Ein starkes Symbolbild. Bei meinen Rundgängen durch en Stadtwald vor meiner Haustüre sehe ich ebenfalls, wie stark die Bäume leiden, insbesondere die flachwurzelnden Pinien. Sie stürzen mitsamt ihren Erdballen, manche Äste brechen auch vorher ab. Der Wald hat einen unterirdischenFluss, aber anscheinend führt er auch nicht mehr genügend Wasser, oder die Würzeln der Pinien reichen nicht hin. Wir haben hier momentan eine schlimme Dürre, und der Sommer kommt erst noch.

    Verfasst von gkazakou | 4. Juni 2021, 11:05
    • Es war das Symbolische, was mich an diesem Anblick gewissermaßen elektrisierte. Diese Wirkung trat augenblicklich ein und zwar bevor ich so richtig erfasst hatte, dass ich hier nur zwei Bäume mitten in einem Baumruinenfeld sah.
      Ich war bislang davon ausgegangen, dass der Süden von jeher mit der Trockenheit lebt. Ich wusste bei den vielen früheren Besuchen auf Formentera, dass die überwiegende Farbe des Sommers gelb und braun waren. Nur einige Pinien und ander hartgesottene eher strauchartige Pflanzen hielten die Stellung. Das gehörte eben zur Landschaft, das war normal. Jetzt höre ich immer häufiger und nun auch nochmal von dir, dass es noch Steigerungen gibt, die nicht mehr normal sind. Die Trockenzonen scheinen weiter nach Norden zu wandern.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 4. Juni 2021, 11:55

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