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Didaktik, Geschichte, Wissenschaftstheorie, Marginalia

Lichtmännchen mit Lichtstuhl

Zerstreutes Lichtmännchen (vielleicht auch ein Weibchen?) mit Lichtgeschwindigkeit zum Lichtstuhl eilend, um sich ein wenig zu sammeln und zu konzentrieren.
Was das Teilchen hier ganz freiwillig macht, wenn es sich nicht beobachtet fühlt, dagegen hat es sich bis vor ein paar Jahren erfolgreich gewehrt. Doch inzwischen ist es gelungen, die stets in Eile befindlichen Lichtteilchen bzw. Quanten einzufangen. Dazu werden spezielle Fallen aufgestellt, in die man die Teilchen dann tappten lässt. Anschließend müssen sie sich dann von den Physikern einiges gefallen lassen. Aber nicht aus purer Boshaftigkeit stellt man den Quanten nach, sondern um sie – auf diese Weise festgesetzt – messen und manipulieren zu können. Dies ist den Physikern Serge Haroche und David Wineland unabhängig voneianander gelungen. Im Jahre 2012 erhielten sie dafür den Nobelpreis für Physik

Diskussionen

6 Gedanken zu “Lichtmännchen mit Lichtstuhl

  1. Spannend, ich habe das Ganze in „Welt der Physik“ nachgelesen.

    Verfasst von kopfundgestalt | 11. Juli 2021, 00:23
  2. Interessant: aber warum Männchen/Weibchen?

    Verfasst von tinderness | 11. Juli 2021, 16:35

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