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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Unkraut

Als ich auf einer Wanderung diesen Text las, fühlte ich mich in meinem Naturgarten noch wohler als bisher.

Diskussionen

26 Gedanken zu “Unkraut

  1. Der Spruch streichelt des Chaosgärtners Herz…

    Verfasst von wildgans | 14. August 2021, 00:06
  2. Wir haben Rainfarn und Feinstrahl im Garten.
    Erster zeitigt erlesene Gäste .
    Drei Häuser weiter wohnt jemand, der ein ähnliches Schild an seinem Zaun hat. “ Dieser Garten ist nicht ungepflegt, sondern…“.
    Die Fortsetzung habe ich nicht parat.

    Jemand in meinem Heimatort hat ein Eckgrundstück gekauft, auf dem er Wildblumen blühen lässt. Kreuz und quer.
    Ich denke, nicht jeder ist begeistert.

    Verfasst von kopfundgestalt | 14. August 2021, 00:15
    • Ich weiß nicht, wie es heute gesetzlich geregelt ist. Jedenfalls kann ich mich erinnern, dass man vor noch gar nicht allzu langer Zeit mit Rücksicht auf Nachbarn gezwungen war, seinen Garten „ordentlich“ zu halten: Unkrautsamenflug war die Unzumutbarkeit, die die Kollision mit dem Gesetz brachte. Heute tut sich da zum Glück einiges in umgekehrter Richtung.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 15. August 2021, 09:40
  3. Ja so brechen die letzten Bastionen des engen, genormten abendländischen (Natur-) Denkens ein. Wie befreiend ist es doch, den Glaubens-Terror vom englichen Rasen, geharkten Wegen, rechtwinkeligen, ordentlichen Gärten hinter sich zu lassen. Wo große Glaubenssysteme einbrechen, stellen sich neue „Frei-Räume“ ein. Wohl dem, der sie genießen und darin keinen Sittenverfall sehen kann.

    Verfasst von paulpeterheinz | 14. August 2021, 08:23
  4. Was für ein weiser Spruch!

    Verfasst von chaoslady | 14. August 2021, 08:38
  5. Klug! Bei uns wächst das Vertrauen im Übermaß …

    Verfasst von Ule Rolff | 14. August 2021, 09:36
    • Das ist wichtig. Noch wichtiger sind die Visualisierungen dazu…

      Verfasst von Joachim Schlichting | 15. August 2021, 09:59
      • Ja … das sehe ich mit gemischten Gefühlen: die unvergleichlich größere Macht der Bilder kenne und nutze ich, bedaure doch zugleich den schwindenden Einfluss des Wortes.
        Der Anblick unseres vor Artenvielfalt strotzenden Vorgartens hat zu meiner Freude inzwischen unzählige Gespräche mit fremden Passanten über dessen Sinn provoziert.

        Verfasst von Ule Rolff | 15. August 2021, 11:40
      • Letzteres ist doch wirklich gut. Denn jedes Gespräch kann zu einem Umdenken beitragen. Ich erlebe in letzter Zeit fast nur positive Äußerungen zu Förderung der Artenvielfalt. Lediglich bei der Ausbreitung des Wolfes werden Bedenken geäußert.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 15. August 2021, 11:59
  6. Unkraut gibt es ja eigentlich gar nicht, sondern nur Beikräuter. 😉
    Liebe Grüße, Hanne

    Verfasst von hanneweb | 14. August 2021, 09:45
  7. Wir hatten vor Jahren mal eine Gartenparty bei uns unter das Motto gestellt: „Trau keinem Garten ohne Unkraut“. 😎

    Verfasst von lachmitmaren | 14. August 2021, 12:31
  8. Gottseidank ist es so, dass Unkraut sprichwörtlich nicht vergeht. Hegen und pflegen wir es deshalb.

    Verfasst von tinderness | 14. August 2021, 14:44
  9. Allein das Wort Unkraut ist schon ein „Unding“, finde ich. Viel mehr beunruhigen mich die „Steinwüsten“ die sich fälschlicherweise noch Garten nennen. Manchmal möchte ich heimlich Samen streuen…. Liebe Grüße Marie

    Verfasst von mmandarin | 14. August 2021, 20:53
    • Deine Idee mit dem Samenstreuen ist etwas längerfristiger gar nicht nötig. Ich habe eine Straße in Erinnerung, in der die Vorgärten mit Kiesel- und anderen Steinen verunstaltet wurden. Da ich dort regelmäßig vorbeiging, erlebte ich, wie das „Unkraut“ sich allmählich das Terrain zurück eroberte. Selbst Anlagen, in denen unter den Steinen noch eine Kunststoffplane gezogen worden war, begrünten wieder und es war für die Anwohner eine ärgerliche Arbeit, die Pflanzen einzeln zu entfernen. Einige gaben schließlich auf… denn Unkraut vergeht nicht! Liebe Grüße, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 15. August 2021, 10:30
  10. Das ist tröstlich….die Natur sucht sich ihren Weg. Allem zum Trotz.

    Verfasst von mmandarin | 15. August 2021, 12:21
  11. Toll! Die Wildkräuter haben oft mehr zu bieten als die kultivierten „Schönlinge“.
    Meine Chefinnen kaufen jede Woche 3 Blumensträuße für die Praxis. Ich hole sie beim Blumenhändler ab und kümmere mich darum. Immer wieder denke ich: Es sind doch eigentlich nur tote Blumen! Und nach zwei Tagen fangen sie an zu stinken…! 😦

    Hier in BW sind diese Schottergärten, so weit ich weiß, verboten worden.

    ..grüßt Syntaxia

    Verfasst von o)~mm | 15. August 2021, 14:27
    • Das sehe ich genauso. Ich verschenke daher auch ungern Schnittblumen. Wenn es denn geboten suche ich schöne Topfblumen aus, die man später vielleicht sogar auspflanzen kann. Was die Schottergärten betrifft, so gibt es das Verbot zum Glück wohl mittlerweile in mehreren Bundesländern, auch wenn das wohl nur das Neuanlegen betrifft. Aber es ist ein Anfang. Auch wenn damit die Welt nicht gerettet werden kann, aber es ist ein Anfang, der vielleicht die Einstellung zur Natur ändert. Diese Änderung ist eine wesentliche Voraussetzung für wirksamen Umweltschutz. Gruß, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 15. August 2021, 16:37
  12. Super 😅👏

    Verfasst von Johanna | 22. August 2021, 10:22

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