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Physik im Alltag und Naturphänomene, Physik und Kultur

So leben wir alle Tage…

Bei diesem Anblick kam mir der Song auf die Lippen: „So leben, so leben wir, so wir alle Tage…“ Ich musste einen Moment nachdenken, bis mir die Reichweite dieser Assoziation bewusst wurde.

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Diskussionen

13 Gedanken zu “So leben wir alle Tage…

  1. Musste zunächst an lechtenbrinck mit seinem „ich mag“ denken. Da schwingt Einfachheit im Empfinden mit, ein blosses wahrnehmen mit.

    Dann sah ich, was du meintest.
    Gerade heute griff ich mir einen Text von der max Planck Gesellschaft in Jena aus dem Jahre 2016, in dem dargelegt wird, dass Sünden auch grösseren Ausmaßes weit vor der Zeitrechnung passiert sind. Das anthropzän ist also etwa 100.000 v chr anzusetzen.

    Ich lese ja nicht viel, aber wolf schneider hatte mal analysiert, dass der Mensch von Anbeginn seines Auftretens deswegen so erfolgreich wurde, weil er… aggressiv ist.
    Das leuchtet mir ein. Aggressive setzen sich über alles hinweg, nehmen auch massive unbill durch Umwelt und Gefahren in Kauf, um vorwärts zu kommen.

    Verfasst von kopfundgestalt | 18. August 2021, 00:24
    • Ist diese „Aggressivität“ nicht schon in dem Bibelwort: „Macht euch die Welt untertan“ angelegt?

      Verfasst von Joachim Schlichting | 18. August 2021, 09:55
      • Sicherlich.

        Verfasst von kopfundgestalt | 18. August 2021, 10:53
      • Die Bibel „reagiert“ – besser „benutzt“ „geschickt“ nur das was im Kleinen schon angelegt ist: etwas umgab mich 9 Monate von Beginn an und danach nochmal ein paar Jahre, was mich direkt versorgte oder von dem „verlangte“ dass es mich ohne Bedingung versorgte, also muss auch DIREKT, SOFORT; 24/7 verfügbar sein was um mich herumsteht: denn das ist entweder bedrohlich dann muss ich mich schützen oder es bekämpfen, zähmen oder es stillt Hunger oder die Verwöhnung oder das Verlangen nach KOmfort..

        Verfasst von paulpeterheinz | 18. August 2021, 14:27
      • Das ist wieder aus der „Sphärenperspektive“ argumentiert. Aber der Mensch nimmt doch für sich in Anspruch per Intellekt über diese Prädispositionen hinausgehen zu können.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 18. August 2021, 21:01
      • Prädispositionen: Wenn ich auf eine Leiter steige dann verschwinden ja die überwundenen Stufen nicht. Nur „OBEN“ ignoriere ich das gerne. Und ja: irgend-etwas-erdachtes für sich in Anspruch nehmen zu „müssen“ das erfordert der mit der „Menschwerdung“ veränderte Tier-Instinkt hin zum Mensch-Instinkt der ja jetzt Phantasie-Medien-Sprache-Bilder-Vor-Bilder hat und weiter gehen: er muss/will Leben und besser leben. Deshalb ist er „reich“ und „neigt“ zum Un-wahrscheinlichen um es Wahr-zu-machen. Auch wenn vieles davon auf dem Schrott landet oder morgen schon wieder anders sein soll. Oder der Krieg alles vernichtet. Gerade dann geht es Höher Weiter. Hauptsache über-etwas-hinaus-gehen. Der „Mensch“ ist und bleibt das unruhige Wesen: A hatngst-Mutig; Leidvoll-Frivol; Enttäuscht-Erlöst; Hilflos-Übermutig; Abenteuerlich-Gefrustet; Bewahrender-Zerstörer; Lernend-Unbelehrbar; …….Der Nicht-Feststellbare für Überraschung-Offene…Der Nie-Fertige…

        Verfasst von paulpeterheinz | 19. August 2021, 08:55
      • Eine gewisse Zirkularität ergibt sich m.E. daraus, dass es wiederum Menschen sind, die das was du ausführst, glauben entdeckt zu haben. Obwohl ich durchaus mit einigen Aussagen übereinstimme: z.B. der Nie-Fertige…

        Verfasst von Joachim Schlichting | 19. August 2021, 10:10
      • Den Text von Dir finde ich nicht im Forum…und kann ihn noch nicht so ganz zuordnen/verstehen… Gruß Paul-Heinz

        >

        Verfasst von paulpeterheinz | 19. August 2021, 17:57
      • Ich hatte dort aus Versehen eine Antwort auf einen ganz anderen Beitrag gebracht, der dich noch mehr verunsichert hätte. Ich habe ihn dann gelöscht und an der richtigen Stelle platziert. Mir gelang es allerdings nicht, die Spuren vollständig zu tilgen. Ich bitte um Entschuldigung! Gruß, Joachim.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 19. August 2021, 18:08
  2. Lass mich an Deiner „Reichweite dieser Assoziation“ teilhaben….

    Für mich stünde hier: Friedrich Hölderlin, Patmos:
    „Nah ist Und schwer zu fassen der Gott.
    Wo aber Gefahr ist, wächst Das Rettende auch.“
    oder (sinngemäß) ein ZEN Spruch:
    „auch aus einem verdorrten Baum wächst noch ein grüner Zweig“
    (das findet man bei Waldspaziergängen häufig)

    Verfasst von paulpeterheinz | 18. August 2021, 05:52

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