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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Der Winter kann auch Botanik

Diese schöne an botanische Strukturen erinnernde Ansicht ist entstanden, als das Wasser einer Pfütze fast schon versickert war. Der nasse, schlickartige Rest wurde vom Frost der Nacht erfasst und in einen Garten von Eiskristallen verwandelt. Die Freiheit der Kristallbildung ist durch die starke „Verunreinigung“ des Wassers durch Erde weitgehend eingeschränkt. Das Ergebnis ist meines Erachtens aber dennoch naturschön. Die Struktur war so fest, dass man darüber gehen konnte, ohne Spuren zu hinterlassen.

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Diskussionen

12 Gedanken zu “Der Winter kann auch Botanik

  1. Man nutzt ähnliches auch in der Keramik, Eindrücken von Pflanzenstrukturen ins weiche Tonmaterial.
    Die Ergebnisse sind selten exakt vorhersehbar und das macht sie schön.

    Verfasst von kopfundgestalt | 22. Januar 2022, 00:46
  2. Schön, dass hier im Gegensatz zum Kunstschönen auf das Naturschöne reflektiert wird. Da wird die Hegel-Lektüre meiner Jugend wieder wach!

    Verfasst von tinderness | 22. Januar 2022, 03:09
  3. Eine spröde Schönheit. Frostkunst kann mehr als Schneeflöckchen und Eisblumen.

    Verfasst von Ule Rolff | 22. Januar 2022, 09:11

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