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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Eine sich selbst fressende Pflanze

Okay, die Überschrift ist etwas übertrieben. Als ich jedoch die Pflanze (Foto) sah, erinnerte sie mich sofort an Oroboros, die in mehreren alten Kulturen bekannte Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt. Indem ich sie fotografierte wurde mir klar, wie sehr unsere Sehweise doch bestimmt ist von Bildungsrelikten, selbst wenn der genaue Inhalt oft nicht einmal mehr präsent ist.

Diskussionen

14 Gedanken zu “Eine sich selbst fressende Pflanze

  1. Das ist wahr. Ich sehe zum Beispiel die Felsen in unserer Bucht immer als Gemälde von Cezanne und die Zypressen und Sonnenblumen als van Goghs Gemälde. Oer ich bestaune einen Modiglliani-Hals, ein Rubensweib… Dein Baumstamm ist wirklich eine Schlange, aber nicht unbedingt ein Ouroboros. Sie hat sich in einem anderen Schlangenleib .festgebissen.

    Verfasst von gkazakou | 18. April 2022, 00:20
  2. „selbst wenn der genaue Inhalt oft nicht einmal mehr präsent ist.“
    Das ist doch gang und gäbe heutzutage.

    Verfasst von kopfundgestalt | 18. April 2022, 00:32
  3. Ja, sogar der Kopf der Schlange ist hier zu erkennen.

    Verfasst von Gisela Benseler | 18. April 2022, 07:04
  4. Diese Relikte sind unglaublich mächtig, glaube ich.
    Dies Foto könnte aber auch eine Stelle zeigen, an der eine Verletzung überwallt wird, oder?

    Verfasst von Ule Rolff | 18. April 2022, 09:27

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