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Du hast nach "Mohn" gesucht. Diese Suche lieferte 27 Treffer.

Der Mohn und die Zahl vier

In der Geometrie sind Zahlen und Zahlenverhältnisse der Inbegriff von mathematischer Exaktheit. Ein gezeichnetes oder auf andere Weise realisiertes Rechteck oder Dreieck ist es immer nur eine Annäherung an die geometrische Idealgestalt. Und wenn wir in der Natur geometrische Prinzipien zu erkennen glauben, so handelt es sich auch dort um mehr oder weniger perfekte Realisierungen. … Weiterlesen

Die Klatschmohnuhr hat 7 geschlagen

Etwa ein Monat nach der Sommersonnenwende merkt man bereits, dass die Tage wieder kürzer werden. Auch die Vegetation tritt in das Reifestadium ein. Eine Schwebfliege im Verbund mit den kreisförmig angeordneten Staubblättern zeigt an dieser Blütenuhr an, was die Jahreszeitenstunde geschlagen hat. Sie macht sich etwa bei 7 Uhr zu schaffen, was dem derzeitigen 7. … Weiterlesen

Mohnsamenschießen

In der letzten Zeit sieht man von den Mohnblumen meist nur noch die Samenkapseln, die allerdings an Schönheit und Interessantheit den Blüten kaum nachstehen. Bläst man gegen die kleinen Öffnungen unterhalb des Kapseldaches, so kommen die inzwischen entstandenen winzigen Samen vom Luftstrom angehoben und beschleunigt geradezu herausgeschossen. Das funktioniert ähnlich wie bei einer Fixativspritze, bei … Weiterlesen

Roter Mohn

Leuchtender! Die wilden Windeübersteht dein Leuchten nicht,aber leih’ mir, daß ich’s binde,dein Erglühen zum Gedicht. Nicht daß davon je gebliebenwär dein Bild, das Rot darin!Immer, was wir herzlich lieben,geht dahin, wie Rauch dahin.* . . Das Mohnblütenblatt ist eine erstaunliche Hervorbringung der Natur. Es entfaltet sich völlig zerknautscht aus der Knospe, ist dünner als Samtpapier, … Weiterlesen

Klatschmohnidylle wie in alten Zeiten

Es gibt sie noch, die Klatschmohnfelder der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts.  Jedenfalls fühlte ich mich angesichts dieses unbefestigten Weges durch Getreidefelder, die wohl keine Pestizide kennengelernt haben und von Klatschmohn gesäumt sind, in alte Zeiten zurückversetzt. Allerdings gibt es auf dem Foto einige verräterischen Anachronismen, die die Jetztzeit hindurchschimmern lassen: Die Zementziegel der perfekt … Weiterlesen

Feuerroter Mohn

In einer blauen Hügelwelt Bei einer Amsel Sehnsuchtston Ein großes, grünes Roggenfeld, Und drinnen feuerroter Mohn. Wie ein Laternlein jede Blüt, Und brennen röter als der Tag. Ein Augenblick hat da geglüht, Der lang noch nicht erlöschen mag. Max Dauthendey (1867 – 1918)

Zur Entfaltung einer Mohnblüte

Schaut man sich eine frisch entfaltete (sic!) Mohnblüte an, so zeigt diese oft noch Spuren der Falten, die an die Art der Verpackung der Blütenblätter im Innern ihrer Kapsel erinnern. Auch wenn die Falten zunächst kein regelmäßiges Muster erkennen lassen, waren die „pränatalen“ Blütenblätter nicht einfach in die Kapsel hineingeknüllt worden, sondern nach allen Regeln … Weiterlesen

Der Traum und das tiefschwarze Schild des Klatschmohns

Hat man übrigens beachtet, daß die roten blutenden Mohnblumen immer ein merkwürdiges tiefschwarzes oder blaues Feld tragen, einen Schild, der oft so groß wird, daß die ganze Blüte wie Nacht und Dunkel scheint? Manche Mohnblüten entfalten sich zu breiten, flachen Tellern, darauf die Bienen ihre Speise aufgetragen bekommen, denn ich kenne keine Blume, die so … Weiterlesen

Ein Hauch wie Klatschmohn

Die Blumen im „hohen Gras, die kaum berührt, schon ihre Blüte verlieren, nachgebend dem leisesten Hauch: wie der Klatschmohn auf langen Stengeln, Gipfel der Zerbrechlichkeit, kleine Pavillons, kurzlebig, vergänglich, für ein Volksfest, einen Dorfschmuck. Doch es ist jedenfalls immer ein Fest, eine Feier, eine Art Zustimmung: niemals Verweigerung, niemals Weinen“*. Die Kurzlebigkeit und Vergänglichkeit der … Weiterlesen

Klatschmohn vor frühsommerlicher Gerste

Auch wenn das „Unkraut“ den Bauern ein Dorn im Auge ist, lässt sich der Klatschmohn nicht so leicht von der Ackergrenze vertreiben. Aber wo kein Unkraut mehr wächst, stimmt etwas nicht. Hier stimmt es also noch, auch wenn sich die Zahl der Mohnblumen in Grenzen hält. I Im Kontext des strahlenden Grüns der frühsommerlichen Gerste, … Weiterlesen

Das Rasseln des Klatschmohns

Das Klatschmohnjahr ist noch nicht zu Ende, auch wenn die Pflanzen schon eifrig dabei sind, für das nächste Jahr vorzusorgen, indem sie ihre Samen in mehr oder weniger großen Kapseln sammeln. Diese sind nicht nur schön anzusehen, sondern können auch zu einem überraschenden Hörerlebnis werden. Sobald die Kapseln verholzen haben sich die vielen kleinen Samenkörner … Weiterlesen

Klatschmohn – Vom grünen zum gelben Hintergrund

Weil es die Aehre verschmäht, sich mit der Farbe zu zieren, Hat die Natur ihr den Mohn dicht an die Seite gestellt; Jener hat sie die Kraft vertraut, den Menschen zu nähren, Diesem verlieh sie den Reiz, welcher sein Auge erfreut. Jene frage drum nicht: wo sprießen dir nützliche Körner? Oder dieser: wo trägst du … Weiterlesen

Klatschmohn, Kornblume und Kamille – Unkräuter der Lebensfreude

Was berührt uns, wenn wir diese Komposition aus Wildblumen und Getreide wahrnehmen? Man weiß, dass Farben in bestimmter Zusammensetzung und Anordnung nicht ohne Wirkung auf unser Gemüt sind. Besonders die Kombination der Farben rot, weiß und blau fällt dabei immer wieder auf. In dieser Zusammensetzung trifft man besonders oft die weiße Kamille, die blaue Kornblume … Weiterlesen

Klatschmohnrot im Sommer 2017

Klatschmohn – Blume des Jahres 2017

Nachdem wir in letzter Zeit viel Kaltes und Graues erlebt haben, erwärmt mich der Gedanke, dass dieses Jahr zum Jahr des Klatschmohns bestimmt wurde. Um uns einen kleinen Vorgeschmack auf die Zeit der Mohnblüte zu gönnen, hier schon mal ein anspielungsreiches Gedicht von Hermann Löns. Rot und etwas zerknittert sind die Blütenblätter auch ohne dass … Weiterlesen

Faltung und Entfaltung

Alle Jahre wieder staune ich und freue mich darüber, wie aus dem völlig zerknäult aussehenden, an Seidenpapier erinnernden biologischen Gewebe, das hier wie aus einem Maul der Klatschmohnpflanze hervorbricht, innerhalb kürzester Zeit eine so schöne Blüte hervorzugehen vermag. Dabei ist der Vorgang von jedwedem Knäueln und Knüllen weit entfernt. Wie an anderer Stelle ausführlicher beschrieben, … Weiterlesen

Der vornehme Schein eines Käfers

Auf diesen grün-blau irisierenden Grünen Scheinbockkäfer (Oedemera nobilis) stieß ich, als ich mir das Innere von Mohnblüten ansehen wollte. In einer Körpergröße von 12 mm und ebenso langen Fühlern strahlte er mir seine Strukturfarben entgegen. Diese Farben werden nicht durch Pigmente hervorgerufen, sondern entstehen durch einen „Eingriff“ der nanometer feinen Strukturen des Panzers und der … Weiterlesen

Zeit der Entfaltung

Alle Jahre wieder wundere und freue ich mich über die sich entfaltende Natur. Sie tut dies ja nicht nur im übertragenen sondern auch im tatsächlichen Sinn des Wortes: Etwas sehr klein und kompakt Gefaltetes – hier am Beispiel des Rhabarbers – glättet allmählich seine ziehharmonikaartig gefalteten Vorformen der späteren Blätter (oberes Foto). Von Tag zu … Weiterlesen

Schlupfwinkel der Unbegreiflichkeit oder: Wie groß ist ein Punkt?

Gelungene Burschen, diese Art Punkte! Der alte Brenneke, mein Mathematiklehrer, pflegte freilich zu sagen: Wer sich keinen Punkt denken kann, der ist einfach zu faul dazu! Ich hab`s oft versucht seitdem. Aber just dann, wenn ich denke, ich hätt ihn, just dann hab ich gar nichts. Und überhaupt, meine Freunde! Geht`s uns nicht so mit … Weiterlesen

Reflexionen des vergangenen Sommers

Dieses Blatt einer Schlafmohnblüte fand ich noch vor gut zwei Wochen bei strahlendem Sonnenschein so, wie es hier auf dem Foto zu sehen ist. Ein verspäteter Abschiedsgruß  des ausklingenden Sommers? Oder hat hier eine Schlafmohnblüte einfach verschlafen ihre Blätter rechtzeitig loszulassen? Neben der normalen farblichen Zeichnung, dem wie verlaufende Tinte fließenden Übergang von einer kräftigen … Weiterlesen

Der Juli

Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur. Die Menschheit geht auf Reisen oder wandert sehr oder wandelt nur. Und die Bauern vermieten die Natur zu sehenswerten Preisen. Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer, die Platzmusik der Ortsfeuerwehr und den Blick auf die Kuh auf der Wiese. Limousinen rasen hin und her und … Weiterlesen

Rätselfoto des Monats September 2017

Was wächst hier? Erklärung zum Rätselfoto des Monats August 2017 Frage: Wie könnte dieses Muster in einer Dünenlandschaft entstanden sein? Antwort: Was hier fast wie eine Pareidolie eines menschlichen Oberkörpers daherkommt, ist ein Foto eines Ausschnitts aus einer Dünenlandschaft am Strand. Entstanden ist die Struktur folgendermaßen. Nach einem kräftigen Regenguss, durch den die oberen Sandschichten … Weiterlesen

„Unkraut“ des Jahres 2017

Ich erwähnte es bereits, dass der Klatschmohn, Blume des Jahres 2017 ist, obwohl (oder weil?) sie zu den Unkräutern zählt. Wäre da nicht die Vorsilbe „Un“, die den Ruf dieser Blume bei vielen Menschen allein schon dadurch ruiniert und auf diese Weise den Geist des Kleingärtners ins allgemeine Bewusstsein eindringen lässt, so ginge es dieser … Weiterlesen

Mit einem Windhauch in die Welt hinaus

Reife Klatschmohnkapseln erinnern an eine Art überdachten Turm mit einer ringförmig angeordneten Fensterreihe. Als Kinder haben wir in diese kleinen Öffnungen hineingeblasen und dem Spielkameraden eine Minikaskade winziger Samenkörner ins Gesicht gejagt. Erst viel später habe ich mich darüber gewundert, dass die Körnchen ohne direkt angestoßen zu werden in die Luftströmung gelangen und mitgerissen werden.

Rot und Grün passt nicht zueinander…

„,Rot & Grün paßt nich zu’nander?‘: jeder rotblühende Strauch widerlegt Dich!“ Arno Schmidt (1914 – 1979) Nicht nur Sträucher, auch roter Mohn im grünen Korn

Kornblumenblau

Kornblumen sieht man heute nur noch selten, weil die Getreidefelder mit Herbiziden behandelt werden. Lediglich am Rand lassen sie sich zuweilen gemeinsam mit rotem Mohn blicken. Ästhetisch machen Kornblumen und Mohn das erst ein Kornfeld aus, wie man es aus alten Zeiten kennt. Aus diesen Zeiten stammt auch das folgende Gedicht von Johannes Trojan (1837 … Weiterlesen

Die Erde und die Sonne

Auch für den heutigen Leser können die „Betrachtungen über das Weltgebäude“, die der Schriftsteller Johann Peter Hebel (1760-1826) zwischen 1811 und 1815 in dem von ihm herausgegebenen Kalender veröffentlichte, von großem Interesse sein. In einer bildhaften und auf Anschauung ausgerichteten Sprache bemüht sich Hebel darin, seinen Lesern eine Vorstellung von der Kugelgestalt der Erde zu … Weiterlesen

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