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VitaKurzfassung 2019

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12 Gedanken zu “Über den Autor

  1. Hallo H. Joachim, vielleicht gefällt es auch einem eingefleischten Physiker; ich habe dich für den Liebster Award nominiert. Als Lic. phil. hist. bin ich froh, dass es Menschen gibt, die mir die Welt ausserhalb meiner romantischen Wahrnehmung erklären können. Danke! Falls dir meine Nomination nicht gefallen sollte, nimm es mir nicht übel. Weiterhin viel Erfolg mit Physik und Lehre. Liebe Grüsse Ruth
    http://lichtfarben.ch/2015/03/06/liebster-award/

    Verfasst von Lichtfarben | 6. März 2015, 20:55
  2. Einen interessanten Blog hast Du aufgebaut. Da werde ich sicher noch öfter schmökern.

    Verfasst von oimheidi | 1. November 2016, 17:24
  3. Guten Tag,

    Als Nichtphysiker erschließt sich mir nicht, warum beim Duschen der Duschvorgang immer Richtung Körper geht.

    Die warme Luft sollte sich ja ausdehnen und den Vorhang nach außen drücken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus

    Verfasst von Klaus Astner | 2. März 2020, 10:03
    • Das ist eine gute Frage, die sogar die Wissenschaft beschäftigt. Hier eine einfache Antwort: Der Druck auf den Vorhang ist zunächst auf der Innen- und Außenseite gleich und er hängt folglich gerade herab. Wenn das Wasser aus der Brause herabströmt, erfahren die Wassertropfen einen Luftwiderstand, durch den zum einen das Wasser etwas gebremst wird aber vor allem die Luft in Bewegung gesetzt wird. Die dadurch verdünnte Luft ruft einen Unterdruck hervor. Da der Außendruck unverändert hoch bleibt, werden Ausgleichsbewegungen der Luft in Gang gesetzt. Die eine besteht darin, dass der Vorhang nach innen gedrückt wird. Die andere besteht darin, dass im Innenraum des Duschvorhangs ein Rückstrom von Luft in Gang kommt, sodass insgesamt ein Wirbel entsteht – ein Minitornado gewissermaßen, der ebenfalls mit einer Druckabnahme verbunden ist. Viele Grüße, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 3. März 2020, 12:31
      • spielen elektrostatische Kräfte auch ein Rolle dabei?

        Verfasst von Benedikt Zimbalist | 12. April 2020, 09:58
      • Selbst wenn dabei irgendwo elektrostatische Vorgänge auftreten sollten, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie zum Duschvorhangseffekt beitragen.

        Verfasst von Joachim Schlichting | 12. April 2020, 16:38
      • Darf ich zusätzlich dazu fragen:
        Die fallenden Wassertropfen bewirken einen vertikalen Luftstrom parallel zum Duschvorhang, zugleich stellt das am Duschvorhang nach unten entlanglaufende Wasser eine stationäre Strömung dar: könnte es sein, dass die beiden unterschiedlichen Fluidströme zusammen einen ausreichenden Unterdruck gegenüber der Vorhang-Außenseite hervorrufen, sodass der Bernoulli-Effekt ausreicht um den Vorhang nach innen zu ziehen? Ohne dass Rückstromwirbel entstehen würden, weil etwa die Luft aus der Duschkabine ungehindert entweichen kann?

        Mit freundlichem Gruß, aus Wien
        M. Nöhrig

        Verfasst von nömix | 28. August 2020, 12:06
      • Ein reiner Strom aus Wassertropfen würde m.E. nichts bewirken, wenn er nicht an die Luft im Innern des Duschvorhangs „ankoppelt“. Denn ohne eine solche materielle „Verbindung“ mit der Luft würde die Luft außerhalb des Duschvorhangs nichts von den fallenden Wassertropfen „spüren“.
        In einer Arbeit von David Schmidt, die mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, wird ein solcher Wirbel beschrieben (siehe z.B. https://www.umass.edu/newsoffice/article/umass-amherst-researcher-solves-mystery-billowing-shower-curtain)

        Verfasst von Joachim Schlichting | 28. August 2020, 21:58
      • Danke für die Antwort und den Link.

        Verfasst von nömix | 29. August 2020, 09:56
    • Hallo Klaus!
      Das Problem mit dem Duschvorhang ist ernüchternd banal verursacht.
      Das heiße Duschwasser erzeugt in der – zudem durch den Vorhang abgeschirmten – Mini-Wetterzone aufsteigende Winde sozusagen „in extrem“. Darüber hinaus, da der Vorhang ja nun IN der Duschtasse/Wanne hängt/liegt, kann von unten kaum bis gar keine Luft nachströmen. Es entsteht ein starker Unterdruck am Tassen-/Wannenboden. Und weil der Vorhang so leicht ist, deshalb zieht er dann so penetrant nach innen ein. Aber da der Flächenangriff für die Luftmassen so groß ist, würden wahrscheinlich auch so kleine Gewichtsfrüchte, wie es die zum Anklammern an Tischdecken für Terrasse/Balkon gibt, den Effekt höchstens etwas abschwächen. Zusätzliche Schwierigkeit beim Beschweren: Da der Vorhang ohnehin unten in der Duschtasse liegt, müsste man versuchen, die Gewichte irgendwo in der Fläche anzuklammern, um auszuprobieren, wieviel Gegengewicht nötig ist, um sich dieser miniaturisierten „tropischen Wetterzone“ – der aber im Gegensatz zum großen und realen Weltmodell (fast) keine Frischluft nachgeführt wird(s. o.: Vorhang hängt in Duschtasse/Wanne) – entgegenzustemmen.
      Herzlichen Gruß
      Gerhard

      Verfasst von Gerhard Ochsenfeld | 18. Dezember 2021, 10:20

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