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Einsamkeit

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Einsam, verlassen und zugewachsen

Ich setze mich auf eine Holzbank und schaue auf das Gestrüpp neben der Bank. Es gefällt mir sehr gut, weil es nichts als sein eigenens Ausharren ausdrückt. Ich möchte so sein wie dieses Gestrüpp. Es ist täglich da, es leistet Widerstand, indem es nicht verschwindet, es klagt nicht, es spricht nicht, es braucht nichts, es ist praktisch unüberwindbar.*


* Wilhelm Genazino. Ein Regenschirm für diesen Tag. München 2003, S. 93f

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