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Zwitschern auf dünnem Eis

H. Joachim Schlichting. Spektrum der Wissenschaft 12 (2019) S. 72 – 73

Das Eis, es muß doch tragen.
Wer weiß!
Friedrich Wilhelm Güll (1812 – 1879)

Wer auf einer zugefrorenen Eisfläche Schlittschuh läuft oder Steine hüpfen lässt, erzeugt manchmal hohe, langgezogene Töne, die nicht von dieser Welt zu stammen scheinen. Weiterlesen

Im Jahr des Lichts (7) – Verräterische Lichtspuren

VerwackelungskunstWas hier wie ein Kunstwerk aussieht ist nichts anderes als zwei Laternen im Dunkeln, die verwackelt aufgenommen wurden. Wenn man bei einer längeren Belichtungszeit die Kamera bewegt, zeichnen die Lichtquellen solange eine Lichtspur auf den Chip, wie der Kameraverschluss geöffnet ist. Die Lichtspur gibt die Bewegung der Kamera während der Aufnahme wieder. Sie beginnt mit den beiden benachbarten Lichtflecken der Lampen zweier Straßenlaternen unterschiedlicher Bauart. Man hat also alle (künstlerischen) Möglichkeiten des Zeichnens, jedenfalls im begrenzten Rahmen der Belichtungszeit.
Interessant ist noch ein weiteres Phänomen, das ohne diese Bewegung gar nicht zu sehen wäre. Die Lichtspuren der beiden Laternen sind in sich strukturiert und unterscheiden sich darin voneinander. Sie haben zum einen eine andere Farbe. Das gelbliche Licht stammt von einer Natriumdampflampe während das weiße Licht vermutlich in einer Quecksilberdampflampe mit weißer Beschichtung des Glaskörpers entsteht. Weiterlesen

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