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Hand

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Fingrige Umklammerungen

Wenn man so sieht, wie sich die Bäume mit ihren Wurzeln an die Erde klammern, kann leicht der Eindruck entstehen, dass die Erfindung der Hand auch in anderen Bereichen angedacht wurde.
Beim Menschen/Affen sind es 5 Finger pro Hand, weil man sonst Schwierigkeiten beim Rechnen mit dem Zehnersystem bekommen hätte. Da haben die Bäume es leichter. 😉

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Der Griff nach dem Licht am Tag des Lichts

Der Walnussbaum ist hier einer der letzten, der seine Blätter entfaltet und damit die Umwandlung der Lichtenergie in chemische Energie in Form von Biomaterial startet. Als ich vor ein paar Tagen diese frisch „geschlüpften“ Blätter sah, kam es mir vor, als würden sie sich wie nach oben geöffnete Hände dem Licht entgegen strecken.

Darin könnte man eine Hinwendung zum Licht sehen und zwar nicht nur real sondern auch sinnbildlich. Denn heute ist der Internationale Tag des Lichts. Nach dem Internationalen Jahr des Lichtes 2015 (siehe meine zahlreichen Blogbeiträge dazu) hat die UNESCO nun den 16. Mai als Internationalen Tag des Lichts erklärt, der 2018 erstmalig stattgefunden hat. Dieser besondere Tag soll jährlich dazu dienen, ein breites Publikum auf die Bedeutung von Licht und Licht-Technologien zum Beispiel in der Wissenschaft, Medizin, Kommunikation, Kunst und Kultur aufmerksam zu machen. Dass es nicht nur um Technologien gehen kann, möchte ich mit dem Hinweis auf die vom Licht abhängigen Pflanzen andeuten. Unser aller Leben hängt letztlich von der Photosynthese ab.

Zur Kunst der Handhabung

All perception of truth is
the perception of an analogy;
we reason from our hands to our head.

Henry David Thoreau (1817 -1862)

Als ich spaßeshalber mit der Hand feststellen wollte, wie sich das leicht übergefrorene Moos anfühlte, spürte ich wie die Hand zunächst auf harte, kalte Eispartikel stieß, die aber unversehens ihren Widerstand aufgaben, indem sie sich verflüssigten. Das Moss wurde weich, die Hand sank ein und das Gefühl entsprach wieder dem vertrauten Moosgefühl – wenn auch stark unterkühlt.
Doch das war nicht alles. Als ich die Hand wieder entfernte, hinterließ sie eine visuelle Spur, die mir deutlich vor Augen führte, dass meine Berührung den berührten Gegenstand verändert hatte.
In diesem kleinen Spiel liegt eine große Wahrheit: Um den wahren Zustand eines Systems zu ermitteln, muss man behutsam vorgehen. Denn die nicht zu vermeidende Rückwirkung ist oft unerwünscht.
Dies gilt zumindest für die physikalische Praxis. Denn die Sensoren/Messgeräte sollen möglichst keinen Einfluss auf das System ausüben und es dadurch verändern. In anderen Bereichen mag es genau umgekehrt sein.

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