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Hohlmaske

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Optische Täuschungen 8: Manchmal wird ein Salatsieb zu einem Gesicht

In einem früheren Beitrag wurde bereits die Hohlmaske vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein nach innen umgestülptes, konkaves Gesicht, das wir aus einem gewissen Abstand nicht anders als konvex und erhaben im doppelten Wortsinn sehen können. Bei dieser Konkav-Konvex- Täuschung wurde deutlich, dass unsere Wahrnehmung von der Freiheit Gebrauch macht, eine zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen Gegenstands hinsichtlich der Hohlheit oder Erhabenheit in der einen oder anderen Weise zu beurteilen. Die Entscheidung wird ganz allgemein gesagt so getroffen, dass bei zweideutigen Darstellungen bekannter Gegenstände der vertrauteren Version der Vorrang eingeräumt wird, wenn immer dies möglich erscheint. Weiterlesen

Fußspur im Sand

Eines Tages, da ich gegen Mittag zu meinem Boot ging, gewahrte ich zu meiner großen Bestürzung am Strand den Abdruck eines nackten, menschlichen Fußes, der im Sand ganz deutlich zu sehen war.

Daniel Defoe (1660 – 1731): Robinson Crusoe Weiterlesen

Hohlköpfe mit stechendem Blick

HohlkopfSchlichting, H. Joachim. In: Spektrum der Wissenschaft 5 (2014), S. 46 – 47

Gipsmasken, deren Gesicht nach innen gestülpt ist, bringen unsere räumliche Wahrnehmung in Schwierigkeiten – selbst wider besseres Wissen.

Die Welt nach links zu drehen,
das wäre eine Beschäftigung,
an der ich dauerhaft Freude haben könnte.
Anne Weber (*1964) Weiterlesen

Der geheimnisvolle Blick

Schlichting, H. Joachim. In: Naturwissenschaften im Unterricht – Physik/Chemie 35/6, 35 (1987).

Auf der Phänomena [1], jener Superschau physikalischer Erscheinungen und Spielereien, erregte eine Galerie von Hohlköpfen, deren umgekrempelte Physiognomie bekannten Persönlichkeiten nachempfunden war, mein besonderes Interesse.

PDF: Der geheimnisvolle Blick

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