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Holz

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Zwischen Augentäuschung und Wirklichkeit

In der Luft und im Wasser. Der Aal, der Klavierspieler,
die Molluske, das Salamanderherz: die Traktrix,
die Zissoide; Stau-, Schnitt- und Hüllkurven;
Wirbel, Flugbahnen, Diagramme . . . Kurzum, „die Welt“

ist eine Augentäuschung: Nichts sehen wir so,
„wie es ist“, und das was sich zeigt, verbirgt sich.
Immer feinere Fallen, sinnreichere Instrumente,
abstraktere Waffen.*

Wenn man das Foto aus größerem Abstand betrachtet oder es auf dem Bildschirm stark verkleinert kann man sowohl die im Gedicht angesprochenen mathematischen Kurven entdecken, sowie eine dieser Augentäuschungen zu Gesicht bekommen. Allerdings ist das mit den Pareidolien so eine Sache. Jeder hat so sein eigenes Netz an Mustern, das oft nicht verallgemeinert werden kann.
Beeindruckend an diesem Foto, also der Zweidimensionalisierung eines dreidimensionalen realen Anblicks, ist übrigens, dass die Wirkung der Dreidimensionalität z.B. des vermeintlichen Gebirgsrückens in der rechten Bildhälfte, in der dreidimensionalen Wirklichkeit ziemlich zweidimensional ist. Das ist unserem seit der Erfindung der Zentralperspektive in der Renaissance geprägten Blick zu verdanken. Ohne die Zentralperspektive wäre aber die heutige Welt eine völlig andere.


* Enzenberger, Hans Magnus; Die Elexiere der Wissenschaft, Seitenblicke in Poesie und Prosa. Frankfurt am Main 2002. S. 54

Holzstruktur

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Keil. Es scheint wie eine Axt zwei Holzteile auseinanderzutreiben, die sich dabei wellenförmig aufwerfen. Aber der erste Blick ist nicht immer der beste. Es handelt sich nämlich um einen Rest eines Baums, dessen oberer Teil vermutlich durch Wind abgebrochen wurde. Der Restbaum lebte noch eine Zeit weiter und die Rinde mit den lebenswichtigen Leitgefäßen versuchte den abgestorbenen Teil des Stamms durch Umwucherung zu integrieren..
Der Versuch misslang, der Baum starb ab und fiel um. Der ästhetisch ansprechende Übergang ist im Foto festgehalten.

Fließstruktur im Holz

Dieser ästhetisch ansprechende, ungewöhnlich strukturierte Rest eines abgestorbenen Baumes sieht so aus, als würde er Wasser auffangen und kanalisieren. Dafür sprechen die dendrischen Rissstrukturen, die so etwas wie eine Fließrichtung vorzugeben scheinen.
Einen nicht zu unteschätzenden Beitrag zum ästhetischen Reiz dieser Baumstruktur ist in der quasisymmetrischen Form zu sehen.
Der grüne Algenbelag weist darauf hin, dass die Fließstruktur nicht nur ein visueller Eindruck ist. Bei Regen wird diese Funktion tatsächlich übernommen, indem das auftreffende Wasser nach unten abgeleitet wird, auch wenn ein solcher Vorgang kaum einen Sinn macht. Muss er auch nicht.

Verholztes Fließen

Die besonders in alten Brettern zu sehenden angeschnittenen Holzfasern erwecken bei mir oft den Eindruck, als handele es sich um Stromlinien eines fließenden Gewässers. In diesem Foto drängt sich mir zudem der Eindruck auf, als würde ein im Strom schwimmender Stab durch die Strömung in eine widerstandsärmere Richtung gedreht. Dabei hatte ich das Foto eigentlich wegen seiner morphologischen und farblichen Ästhetik gemacht.

Die Verfärbungen sind dem Alter des Holzes geschuldet: Ausblühungen von Harz und Verfärbungen, dessen Ursprung ich nicht ermitteln konnte.

Die Schönheit im Innern einer Baumwurzel

Viele Dinge werden erst dann so richtig sie selbst, wenn sie aus einem nivellierenden Kontext herausgenommen werden. So auch in diesem Foto. Wer würde schon darauf kommen, dass es sich um einen Ausschnitt aus einer Baumwurzel handelt, die auf einem Wanderweg von den vielen Fußtritten ans Tageslicht gefördert und glatt getreten wurde. Von weitem ist es halt eine hölzerne Wurzel von Nahem ein naturschönes Muster.
Natürlich hat der Baum es mit seinen Wurzeln nicht darauf angelegt, ein Kunstwerk hervorzubringen – das entsteht ohnehin erst im Auge (oder sonstwo) des Betrachters – aber die durch die vitalen Vorgänge im Baum entstandenen und durch mechanische Einwirkung freigelegten Holzstrukturen üben losgelöst von diesen (ehemaligen) Funktionen einen ästhetischen Reiz auf den Betrachter aus.

Strömungen mit Pareidolien

Das Leben ist ein ständiges Fließen, das wir anzuhalten und in dauerhafte und festgelegte Formen zu bringen versuchen, und zwar innerhalb wie außerhalb von uns; denn wir selbst sind schon feste Formen, Formen, die sich zwischen anderen unbeweglichen Formen bewegen und deshalb dem Fluß des Lebens folgen können, bis er immer starrer wird und schließlich seine schon allmählich verlangsamte Bewegung ganz aufhört. Die Formen, mit denen wir in uns dieses beständige Fließen anzuhalten und festzulegen suchen, sind die Begriffe, die Ideale, denen wir treu bleiben möchten, sowie alle von uns geschaffenen Phantasiebilder, die Lebensumstände, die Stellung, in der wir uns einrichten möchten. Aber der Lebensfluß fließt in uns, in dem, was wir Seele nennen und was das Leben in uns ist, ständig weiter, nicht klar bestimmbar, unterhalb der Dämme und der Grenzen, die wir ihm aufzwingen wollen, indem wir uns ein Bewußtsein bilden und uns eine Persönlichkeit aufbauen. In manchen stürmischen Augenblicken stürzen allerdings alle diese unsere Formen unter dem Ansturm der Flut erbärmlich in sich zusammen. Aber auch der Teil des Flusses, der nicht unterhalb der Dämme und Grenzen dahinströmt, sondern den wir deutlich erkennen und den wir sorgfältig in die Kanäle unserer Gefühle, der Pflichten, die wir uns auferlegt haben, und der von uns selbst uns vorgezeichneten Gewohnheiten geleitet haben, schwillt manchmal so an, daß er über die Ufer tritt und alles über den Haufen wirft in der Natur.*


* Luigi Pirandello. Der Humor. In: Caos. Mindelheim 1987, S. 41f

Holzuhr

Die Jahre werden durch die Jahresringe angezeigt, die Stunden und Minuten, von denen man möchte, dass sie nicht vergehen durch die Holzzeiger, die sich allerdings bei näherem Hinsehen als Risse erweisen.

Ein deutscher Zunderschwamm

Nein, es gibt keinen deutschen Zunderschwamm. Aber hier hat sich ein Exemplar an einer in die Jahre gekommenen Holzbank in den Farben der Deutschlandfahne (naja in etwa) angeheftet. Jedenfalls ging mir das durch den Kopf als ich den Schwamm sah.
Zunderschwämme lassen sich bevorzugt auf geschwächten oder toten Bäumen nieder. Da Holzgegenstände von den Sporen des Schwamms wohl auch dann noch als geeignete Lebensgrundlage angesehen werden, wenn sie bereits bearbeitet wurden und Farbreste enthalten, haben wir hier das seltene Exemplar eines Gebrauchsgegenstandszunderschwamms.
Im Übrigen haben wir hier wieder einmal eine Bank, die lange nicht genutzt wurde… aber was soll’s: Schwamm drüber.

Holzquerschnitte lassen tief blicken

Ich finde es immer wieder beeindruckend, dass in den Querschnitten gefällter Bäume einiges aus der vergangenen Geschichte des jeweiligen Baums zu erfahren ist. Einige Beispiele habe ich in diesem Blog bereits gezeigt. Eigentlich wollte ich dieses Foto eines Baumquerschnitts nur zeigen, weil ich es von den Farben und der Struktur her schön finde. Doch bei näherem Hinsehen zeigen sich Anomalien im Wachstumsprozess. Einige Jahresringe haben Einbuchtungen, die in einem bestimmten Jahr beginnen und sich nach außen hin verstärkend fortsetzen. Was mag der Ursprung für diese Störung des Wachstums gewesen sein?

Fundstück 10 – Holzvogel

Ob ich dieses Stück Holz wohl auch mitgenommen hätte, wenn ich darin keinen Vogel erkannt hätte? Schwer zu sagen. Ich finde es zwar auch ohne diese Pareidolie im Hinterkopf naturschön. Aber erst die Ähnlichkeit mit einem Vogel veranlasste mich diesem am Stand angeschwemmten Stück Holz Aufmerksamkeit zu widmen.

Das Schöne muss nicht erklärt werden…

Als ich diese Holzstruktur eines in der Brandungszone des Meeres liegenden angeschwemmten Baumes entdeckte, war ich vom ersten Moment an von der Naturschönheit fasziniert. Der Baum wurde im ewigen Wellengang allmählich dekonstruiert und dabei in ein Naturkunstwerk (ein schönes Oxymoron) umgewandelt. Mir fiel dazu der Vers eines Gedichts von Christian Morgenstern ein:

Der Quellnixe wehendes Fontänenhaar.**

Ich machte mir Gedanken, wie es wohl zu dieser ästhetisch ansprechenden Gestalt gekommen sein mag, bis mir einfiel, dass man Schönheit gar nicht erklären muss – wohl auch deshalb, weil man es nicht kann. Sagte nicht bereits Friedrich Schiller (1759 – 1805):

Schön, kann man also sagen, ist eine Form, die keine Erklärung fordert, oder auch eine solche, die sich ohne Begriff erklärt„.*


* Friedrich Schiller. Unsterbliche Hoffnung. Wien und Stuttgart 1952, S. 73
** Christian Morgenstern. Stufen. München 1984. S. 41

Fundstück 9 – Holz mit Gebrauchsspuren

Ein etwa 15 cm langer Stab – ein Fundstück. Ich finde ihn nicht etwa im Wald, sondern am Meeressaum, angeschwemmt von Wer-weiß-woher. Das Leben hat Spuren hinterlassen und die lassen Geschichten erahnen. Ich lege es auf einen ebenfalls vom Zahn der Zeit geprägten Holzstücks, das vermutlich ebenfalls vom Meer hierher transportiert wurde. Wie schön es doch harmoniert. Holz zu Holz, Spuren werden zum Schluss von einem Menschen zusammengeführt.
Vielleicht war das kurze Rundholz früher einmal eckig und in menschlichem Gebrauch, ein Teil eines Möbelstücks, vom Holzwurm zerfressen, weggeworfen, wie auch immer ins Meer gelangt. Dort wurde es schließlich – an der fremden Küste angelangt – im ewigen Auf und Ab der Wellen in Kontakt mit dem sandigen Untergrund glattgeschliffen, sodass die Fraßgänge, der Ursprung seiner Zerstörung, nunmehr zu naturschönen, dreidimensionalen Zeichnungen wurden.
Alles Vermutungen. Vermutlich war es ganz anders, denn es gäbe unendlich viele Geschichten. Nur eines ist sicher. Ich nehme es mit, zunächst auf der langen Wanderung am Meeressaum. Meine Hand umfasst es. Es fühlt sich zugleich glatt und rau an, je nachdem, in welcher Richtung und mit welcher Stärke ich die Finger daran entlang gleiten lasse. Ein Handschmeichler mit Ecken und Kanten.
Nun ruht es auf dem Bücherbord in Gemeinschaft von weiteren Fundstücken mit ähnlich unbestimmten Geschichten.

Die Schönheit eines verfallenden Baums

Wenn man ein Phänomen einmal gesehen hat, sieht man es immer wieder. Diese Erfahrung mache ich gerade mit dem „Spalting“-Phänomen, das ich vor einiger Zeit an einem abgesägten Baumstamm bewundert und kurz beschrieben habe. Dabei wird das tote Holz eines abgestorbenen oder absterbenden Baums von einem Pilz befallen. Die Spuren des Befalls, die auch Ausdruck des Verfalls des Holzes sind, erscheinen in ihrer Färbung und Strukturierung naturschön. Vor einigen Tagen fand ich einen abgestorbenen Baumstumpf von etwa 1 m Länge, der gewissermaßen schollenweise entlang der Jahresringe zerfällt. Ich konnte die den runden Jahresringen entsprechend gerundeten Schollen mit bloßen Händen abheben und auf den Oberflächen Strukturen wie die im Foto bestaunen. Beim Abheben scheuchte ich Myriaden von Insekten auf, die zwischen den bereits entstandenen Spalten wohl ein Zuhause gefunden hatten. Der tote Baum ist von vielfältigem Leben erfüllt und lebt so auf eine bestimmte Weise weiter.

Wer Freude an der Wahrnehmung von Pareidolien, also Gesichtern und anderen Strukturen hat, wird vielleicht auch noch in dieser Hinsicht fündig.

Vieles Schöne findet im Verborgenen statt und zeigt, dass es gar nicht als etwas Schönes gedacht war. Erst dadurch, dass ein Mensch es zu Gesicht bekommt wird es zum Schönen, in diesem Fall – Naturschönen. Dass ich beim Abheben der Holzscholle einen massiven Eingriff in die Wohnstuben vielerTiere und Pilze unternommen habe, tut mir leid. 😉

Schön gestocktes Holz

Als ich kürzlich einen abgestorbenen Baum fällen musste, stellte ich mit Erstaunen und einer Spur von neugierigem Entzücken fest, dass das gestockte Holz eine naturschöne Strukturierung und Färbung angenommen hatte (siehe Foto). Diese wie eine abstrakte Naturmalerei wirkende Musterung konnte kaum ließ keine Beziehung zu den natürlichen Charakteristik wie etwa die Jahresringe des Baums erkennen. Weiterlesen

Die niemals ruhende Wandlung

Kein Ding, kein Ich, keine Form, kein Grundsatz sind sicher, alles ist in einer unsichtbaren, aber niemals ruhenden Wandlung begriffen, im Unfesten liegt mehr von der Zukunft, als im Festen, und die Gegenwart ist nichts als eine Hypothese, über die man noch nicht hinausgekommen ist.*

Zum Foto: Das war mal ein Teil des Wurzelwerks eines längst gefällten Baumes, dessen Inneres, selten Geschautes, durch einen inzwischen darüber verlaufenden Wanderweg allmählich freigelegt wird. Manchmal lohnt es sich auch nach unten zu schauen. Hier war man dazu gezwungen, um nicht zu stolpern. Ich stolperte über die schöne Struktur.


* Robert Musil. Der Mann ohne Eigenschaften. Reinbek 1990. S. 250

Die Schönheit verbrannten Holzes

Nachdem wir es uns am Vorabend am lodernden Lagerfeuer gemütlich gemacht hatten, machte ich mich am nächsten Morgen daran, die Verbrennungsrückstände zu entsorgen. Dabei stieß ich auf unvollständig verbranntes Holz, das mir durch schöne Strukturen imponierte, die vorher noch fotografiert werden wollten. Auf dem Foto ist ein Ausschnitt daraus zu sehen.
Beeindruckend an diesen Rückständen, denen zum Zwecke der Erwärmung der um die Schale herum sitzenden Personen die meiste Energie entzogen wurde (Oxidation = exothermer Vorgang), finde ich vor allem die Farben. In ansprechenden Gelb- und Brauntönen scheinen sie die lebhaften Rot- und Gelbtöne des Vorabends zu komplettieren.
In einem früheren Beitrag, der fast auf den Tag genau vor einem Jahr anlässlich einer ähnlichen Situation erschien, bin ich schon einmal auf die Ästhetik des Verbrannten eingegangen. Dort herrschte dunkle aber glänzende Einfarbigkeit vor und beeindruckte vor allem durch die Regelmäßigkeit der Strukturen.

Ein Nagel saß in einem Stück Holz

Ein Nagel saß in einem Stück Holz.
Der war auf seine Gattin sehr stolz.
Die trug eine goldene Haube
Und war eine Messingschraube.

Sie war etwas locker und etwas verschraubt,
Sowohl in der Liebe, als auch überhaupt.
Sie liebte ein Häkchen und traf sich mit ihm
In einem Astloch. Sie wurden intim.

Kurz, eines Tages entfernten sie sich
Und ließen den armen Nagel im Stich.
Der arme Nagel bog sich vor Schmerz.
Noch niemals hatte sein eisernes Herz
So bittere Leiden gekostet.

Bald war er beinah verrostet.
Da aber kehrte sein früheres Glück,
Die alte Schraube, wieder zurück.
Sie glänzte übers ganze Gesicht.
Ja, alte Liebe, die rostet nicht!

Was ist besser – nageln oder schrauben?


* Joachim Ringelnatz (1883 -1934)

Ein Baumstamm aus Stein

Der hier rumliegenden Steinbrocken sieht aus wie ein abgesägter Baumstamm. Er sieht nicht nur so aus, er war auch mal Teil eines Baums – vor sehr langer Zeit, und es hat Millionen von Jahren gedauert bis aus dem Holzstamm ein Steinstamm wurde. Wie es im Einzelnen dazu kam, ist insofern wissenschaftlich noch nicht verstanden, als es bislang nicht gelang, Holz im Labor zu versteinern. Aber man hat ein grobes Bild von den physikalisch-chemischen Vorgängen, die der Steinstamm hinter sich hat. Weiterlesen

Natur und Kunst

Vergessen wir die Dinge,
betrachten wir die Struktur

Georges Braque (1882 – 1963)

Spirale 10 – Abheben in eine höhere Dimension

Diesen stilisierten „Apfel“ fand ich auf einem Verkaufsstand in Santa Cruz de la Palma im tiefsten Touristengewirr. Als ich dann vorgeführt bekam, wie durch Hochheben am Stängel aus diesem 2D-Kunstwerk ein 3D-Gebrauchsgegenstand wurde, war ich sofort fasziniert von der Einfachheit der Idee und ihrer handwerklichen und künstlerischen Umsetzung. Weiterlesen

Holz – unser inniger Bezug zur Materie

holz_img_5645_rvWenn in diesen Zeiten die Stunden vor dem Kamin uns wieder in die angenehmen Seiten der kalten Jahreszeit einzustimmen beginnen, rückt auch das Holz in seinen zahlreichen Aspekten wieder ins Bewusstsein. Nicht nur dass es unter körperlicher Anstrengung erst einmal kamingerecht zugerichtet werden muss, sondern auch durch die spektakulären Begleiterscheinungen der Rückverwandlung von einer komplexen Biomaterie in seine anorganischen Bestandteile, aus denen es unter Einwirkung der Sonne in den Wäldern entstanden ist. Es ist als würden bei diesem Dekonstruktionsprozess die im Holz aufgehobenen hellen und wärmenden Aspekte der Sonne zugleich lichterloh und stimmungsvoll wieder freigegeben. Dabei fielen mir die folgenden Worte von Phiippe Jaccottet ein: Weiterlesen

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