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Inversion

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Optische Täuschungen 8: Manchmal wird ein Salatsieb zu einem Gesicht

In einem früheren Beitrag wurde bereits die Hohlmaske vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein nach innen umgestülptes, konkaves Gesicht, das wir aus einem gewissen Abstand nicht anders als konvex und erhaben im doppelten Wortsinn sehen können. Bei dieser Konkav-Konvex- Täuschung wurde deutlich, dass unsere Wahrnehmung von der Freiheit Gebrauch macht, eine zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen Gegenstands hinsichtlich der Hohlheit oder Erhabenheit in der einen oder anderen Weise zu beurteilen. Die Entscheidung wird ganz allgemein gesagt so getroffen, dass bei zweideutigen Darstellungen bekannter Gegenstände der vertrauteren Version der Vorrang eingeräumt wird, wenn immer dies möglich erscheint. Weiterlesen

Optische Täuschungen 5: Täuschungen der Täuschungen

Bilder und Fotografien sind an sich bereits Täuschungen. Sie erwecken auf der Fläche einen oft täuschend echten Eindruck räumlicher Verhältnisse. Beim Blick auf ein Bild einer hügeligen Landschaft können jedoch manchmal ganz unterschiedliche Eindrücke der Räumlichkeit entstehen. Betrachtet man beispielsweise das  Foto, so fällt auf den ersten Blick kaum etwas auf. Allenfalls die Unwahrscheinlichkeit, mit der derartig verzweigte Erhöhungen in einer realen Berglandschaft zu sehen ist, könnte einem zu denken geben. Vielleicht erkennt aber der eine oder die andere, dass hier ein Bild auf dem Kopf steht. Denn nicht jeder erliegt der Illusion in gleicher Weise.

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Zungenförmige Sandlawinen am Hang einer Düne

Lawinen gibt es in ganz unterschiedlichen Kontexten und Ausprägungen. Gefürchtet sind die Schneelawinen in Wintersportgebieten. Dass Lawinen auch in Form von Sandlawinen an Dünenhängen auftreten können ist weniger bekannt. Es gibt sie in allen Größenordnungen. Kleinere Lawinen wie die in dem Foto dargestellten – in der vollen Länge etwa 3 m messenden Gebilde – lassen sich leicht beobachten und sind völlig ungefährlich – zumindest für Menschen. Weiterlesen

Fußspur im Sand

Eines Tages, da ich gegen Mittag zu meinem Boot ging, gewahrte ich zu meiner großen Bestürzung am Strand den Abdruck eines nackten, menschlichen Fußes, der im Sand ganz deutlich zu sehen war.

Daniel Defoe (1660 – 1731): Robinson Crusoe Weiterlesen

Rostros huecos de mirada penetrante

HohlkopfCuriosidades de la fisica

Schlichting, H. Joachim. Investigacion y ciencia 2 (2016), p. 86 – 88

Las máscaras de yeso con el rostro esculpido hacia el interior parecen seguirnos con la mirada ¿A qué se debe?

Se cuenta que la Gioconda sigue con la mirada a quienes la contemplan. Dicho efecto se ha atribuido al ligero estrabismo de la Mona Lisa, pero no es en absoluto exclusivo del célebre retrato. Se da también cuando el personaje mira directamente a la cámara (o a los ojos del pintor) en el momento adecuado. Sin embargo, las vivencias más impactantes de este tipo las encontraremos en algunos objetos tridimensionales.

En 1984, mientras recorría la exposición Phänomena de Zúrich, donde se presentaban fenómenos y divertimentos científico-técnicos de todo tipo, de pronto algo me extrañó. Expuestos en una vitrina, unos rostros de yeso de mirada penetrante parecieron volverse hacia mí; a pesar de que, todo lo más, los estaba viendo con el rabillo del ojo.

Me detuve y me uní a otros visitantes que comentaban el sorprendente fenómeno. Entonces me di cuenta de que los supuestos bustos de yeso no eran tales. Se trataba de rostros huecos, esculpidos hacia dentro. Algunos de los allí presentes hablaban de un truco holográfico para explicar la ilusión, pero sin poder precisar qué querían decir con ello. Pronto quedó claro, sin embargo, que los efectos holográficos no tenían nada que ver.

¿Cómo se generaba entonces aquella ilusión? Para entenderlo, primero hemos de aclarar por qué percibíamos una forma cóncava, esculpida hacia dentro, como si se tratase de un rostro convexo, con estructuras salientes….

PDF: Rostros huecos de la mirada penetrante

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Hohlköpfe mit stechendem Blick

HohlkopfSchlichting, H. Joachim. In: Spektrum der Wissenschaft 5 (2014), S. 46 – 47

Gipsmasken, deren Gesicht nach innen gestülpt ist, bringen unsere räumliche Wahrnehmung in Schwierigkeiten – selbst wider besseres Wissen.

Die Welt nach links zu drehen,
das wäre eine Beschäftigung,
an der ich dauerhaft Freude haben könnte.
Anne Weber (*1964) Weiterlesen

Der geheimnisvolle Blick

Schlichting, H. Joachim. In: Naturwissenschaften im Unterricht – Physik/Chemie 35/6, 35 (1987).

Auf der Phänomena [1], jener Superschau physikalischer Erscheinungen und Spielereien, erregte eine Galerie von Hohlköpfen, deren umgekrempelte Physiognomie bekannten Persönlichkeiten nachempfunden war, mein besonderes Interesse.

PDF: Der geheimnisvolle Blick

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