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Mythologie

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Ein Bock, der schon mit Pan bekannt war…

Vor einiger Zeit wurde dem gefleckten Schmalbock Kopf_und_Gestalt verliehen. Der mir nunmehr vor die Linse geratene vierbindige Schmalbock unterscheidet sich von ihm durch die einfarbigen Fühler, die beim Männchen einfarbig schwarz (siehe Foto) und beim Weibchen gelbbraun auslaufen. Weiterlesen

Ich trug eine Eule ein Stück weit nach Athen

Brancusi_EuleAls ich am frühen Morgen in mein Arbeitszimmer ging, glaubte ich zunächst meinen Augen nicht zu trauen. Auf den Büchern des obersten Bücherbords hockte ein großer Vogel und blickte mich unverwandt an. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass ich wirklich bereits aufgestanden war und nicht träumte und bevor ich darüber nachgedacht hatte, wie es sein kann, dass ein so großer Vogel in ein verschlossenes Haus hatte eindringen können, Weiterlesen

Eine Kuh ist eine Kuh ist eine Kuh…

Spazierende_KuhNormalerweise sind Kühe neugierig und schauen uns Menschen beharrlich an. Diese Kuh ging aber stolz wie eine vornehme Dame an mir vorbei und würdigte mich keines Blickes. Sie erinnerte mich an Io – ich weiß nicht warum (Bildungschotter?!) – die immerhin zur Namensgeberin eines Jupitermondes unsterblich wurde.
Zeus (Jupiter), so liest man, hatte seine Gattin Hera hintergangen und sie mit der sich sträubenden Io betrogen. Um den Blicken seiner Gattin zu entgehen, hatte er einen Nebel entfacht, welcher ihn bei seiner Tat verhüllen sollte. Dabei unterschätzte er, daß der den Blick verstellende Nebel seinerseits zu sehen war und geradezu als solcher auf ihn verwies. Durch die Verhüllung wurde der Verhüllte gewissermaßen in gesteigerter Form sichtbar. Um der daraus resultierenden Enttarnung zu entgehen, machte Zeus die Geliebte unsichtbar, indem er sie in eine Kuh verwandelte.

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