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Paradox

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Noch einmal zu den Fenster-Wasserreflexen

Vor einiger Zeit habe ich das Rätsel unbeantwortet gelassen, wie die beiden Reflexe der Sonne in dem realen und dem im Wasser gespiegelten Fenster (Foto) zustande kommen. Denn ich hatte vorher erklärt, dass der Sonnenreflex im Fenster des im Wasser gespiegelten Gebäudes stets ein Stockwerk oberhalb des Reflexes im realen Gebäude auftreten müsse.
Nun habe ich mehrere Mails erhalten, die mich an meine dort gegebene Ankündigung erinnern, ich würde darauf zurückommen. Das will ich hiermit tun, obwohl eine Kommentatorin bereits die korrekte Antwort gegeben hatte. Ich versuche die Erklärung mit Hilfe einer Skizze (untere Abbildung) noch etwas anschaulicher darstellen.

Ausgehend von der Leitfrage, wie die betroffenen Fenster beschaffen sein müssten, um einen solchen Anblick (obiges Foto) möglich zu machen, schaue man sich die Skizze an, in der die Lichtwege eingezeichnet sind, die zu dem Phänomen führen. Demnach müssen sie sich überschneiden. Das ist aber nur möglich, wenn das Fenster mit dem hellen Reflex nicht vertikal ausgerichtet ist, sondern etwas nach hinten gekippt. Das ist aber nichts Besonderes, weil Fenster meistens die Möglichkeit bieten nach innen gekippt werden zu können. Schaut man sich das entsprechende Fenster genauer an, so erkennt man trotz der Überstrahlung durch das intensive Sonnenlicht schemenhaft einen dunklen Schattenstreifen am oberen Rand des Fensters. Dieser Schattenstreifen ergibt sich zwangsläufig, wenn das Fenster auf gekippt gestellt ist, wie man es auch bei weiteren Fenstern des Gebäudes sehen kann.

Probleme beim Übertritt einer Grenze

„I see nobody on the road,“ said Alice.

„I only wish I had such eyes,“ the King remarked in a fretful tone.
„To be able to see Nobody! And at that distance too!
Why, it´s as much as I can do to see real people, by this light!“*

*Lewis Carroll. Alice’s Adventures in Wonderland & Through the Looking-Glass Weiterlesen

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