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Ich blicke in die Röhre

„In die Röhre zu schauen“ ist heute weitgehend negativ konnotiert im Sinne von „leer ausgehen“. Geht man weiter in die Geschichte zurück, so hat die Röhre in Form des Fernrohres jedoch eine eher positive Entwicklung hinter sich. Das beginnt bereits vor der Zeit, als das Rohr mit Linsen ausgestattet wurde und zu einer enormen Steigerung des Sehvermögens geführt hat. Weiterlesen

Ein Wald durch Multiplikation von Bäumen

Ob ich einen Soldaten durch ein polyedrisches Glas, oder eine Compagnie würklicher mit bloßen Augen ansehe, auf der Netzhaut ist beides einerlei.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)

Lichtenberg spielt damit unter anderem auf die Virtualität des bloß Gesehenen an. Vertrauter noch als das polyedrische Glas ist vielleicht die Spiegelwelt, in die nur jemand wie Alice* eindringen kann und dort dieser Unmöglichkeit entsprechend zahlreiche unmögliche Abenteuer erlebt.

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