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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene

Der Lichtstrahl, der in einem Stern endet

lichtstrahl_dsc06268aarvAuf einer Tagung über Naturphänomene kam am Abend die Frage auf, warum ein in die Höhe gerichteter Laserstrahl plötzlich endet und in einigen Situationen auch noch so aussah, als ob das Ende in einem helleren Punkt, einer Art Stern, endet.
Es wurde viel experimentiert und diskutiert, aber eine eindeutige Erklärung gab es zunächst  nicht.
laser-endetDas Experiment funktioniert dann besonders gut, wenn der Laser relativ stark und/oder die Luft etwas dunstig ist bzw. Wassertröpfchen, Staubteilchen vorhanden sind. Dadurch wird erreicht, dass der Lichtstrahl außer mit den Luftmolekülen mit etwas größeren Teilchen in der Luft wechselwirkt und genügend Streulicht aussendet. Das rückwärts gestreute Licht muss jedenfalls intensiv genug sein, damit man den steil aufgerichteten Strahl als solchen sehen kann.
Sind diese Bedingungen erfüllt und schaut man dann gewissermaßen am Strahl entlang nach oben, so erkennt deutlich ein abruptes Ende des Strahls. Aber ist das wirklich erstaunlich? Was würde man denn alternativ dazu erwarten? Dass der Strahl allmählich immer schwächer wird, bis man ihn nicht mehr sieht?
Veranschaulicht man sich die Situation in einer Zeichnung, so erkennt man, dass man – je weiter man am Strahl entlang schaut – schließlich parallel zum Strahl blickt. Und das heißt ja wohl, dass man kein Streulicht mehr empfangen kann.

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Der Lichtstrahl, der in einem Stern endet

  1. Sehr interessant

    Verfasst von seescho | 24. Dezember 2016, 14:35

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