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Marginalia

Die magische 34

IMG_3567rv1Da steht sie nun, von Melencolia keine Spur. Ihr Lächeln deutet an, dass sie das Geheimnis des magischen Quadrats gelöst hat:

Die Summe der Elemente der 4 Quadranten ergibt 34,
– dasselbe gilt für die Summe der 4 Eckfelder,
– auch die Summe der 4 Zentrumsfelder ergibt jeweils 34,
– sogar die vier Felder, die jeweils von den vier Eckfeldern um 1 oder um 2 im Uhrzeigersinn weiterversetzt sind summieren sich jeweils auf 34 (8+14+9+3 und 12+15+5+2).
– Und wer hätte gedacht, dass auch die Summe der in Form eines Drachenvierecks angeordneten Elemente (z.B. 2+10+8+14; 3+9+7+15) zur magischen 34 führt.

Das magische Quadrat stammt von Albrecht Dürer. Er stellte den Kupferstich Melencolia, aus dem das Quadrat entnommen wurde, im Jahre 1514 her. Das steht auch geschrieben, nämlich in den mittleren Feldern der letzten Zeile. Er hat selbst sein Monogramm im Quadrat untergebracht. Setzt man die 4 am Anfang und die 1 am Ende der letzten Zeile mit den Buchstaben an der entsprechenden Stelle im Alphabet gleich, so erhält man D und A: Dürer, Albrecht. Herzlichen Glückwunsch!

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Diskussionen

3 Gedanken zu “Die magische 34

  1. Das Magische Quadrat im Kupferstich Melencolia § I „stammt“ nicht von Albrecht Dürer, denn es ist bereits in einer
    arabischen Handschrift von 963 n.Chr. enthalten. Dürer hat es offenbar wegen der „17“, dem Todestag seiner Mutter am 17.5.1514 ausgewählt und lediglich die „5“ (Tod seiner Mutter im 5. Monat = Mai) auf den Kopf gestellt. Im Latein
    wird die “ 17 “ XVII geschrieben, welche vier Buchstaben zum VIXI (ich habe gelebt) “ geschüttelt “ werden können.

    Daher wird noch heute in Italien die “ 17 “ als Todeszahl gemieden u.a. bei den Zimmer- und Sitz- Nummern, den Stockwerken und selbst beim Autokauf. Der Renault 17 war in Italien erst zu verkaufen nachdem er in Renault 117 umbenannt worden war. Nicht zu vergessen die XVII Legion als die erste von den 3 in der Varusschlacht 9 n.Chr. untergegangenen Legionen 17/18/19, die nie wieder mit dieser Nummerierung ersetzt wurden.

    Mag das magische der “ 17 “ darin bestehen, dass es eine sog. Zwillings-Primzahl ist, da nur eine Gerade (16) zwischen den Primzahlen 17 und 19. Und es gibt noch weitere Hinweise auf die 17 in Dürers B74-Kupferstich Melencolia § I, z.B. deckt das Streichmaß an der Kugel unten links genau ein siebzehntel des Kreisumfanges ab, und ist die Summe des Magischen oder Jupiter-Quadrats 136 = 8 x 17.

    Verfasst von Dr. Ernst Theodor Mayer | 23. Mai 2014, 23:08

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