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Marginalia, Physik im Alltag und Naturphänomene, Physik und Kultur

Naturkunst

Naturkunst ist natürlich ein künstliches Wort, ein Oxymoron zudem. Aber schöner als dieses Wort klingt, sieht das Bild aus. Es zeigt einen Ausschnitt aus der Natur in einem Moment, in dem sie nicht sie selbst ist. Gibt es das überhaupt? Bei Menschen ist mir das jedenfalls schon begegnet.

Diskussionen

14 Gedanken zu “Naturkunst

  1. Guten Morgen, Joachim,
    zunächst ist mir dieses Bild in Schwarzweiß begegnet (Nachtmodus des Handys) und ich fand es tief geheimnisvoll und ganz außergewöhnlich.
    Danach, in Farbe, war es fast noch schöner. Was hast du nur mit dieser Landschaft gemacht? Nur Farbverschiebung kann es nicht sein. Zwei Ebenen? Mitternacht und Rätsel über Rätsel …
    Einen harmonischen Pfingstmontag wünsche ich dir 🙂.

    Verfasst von Ule Rolff | 6. Juni 2022, 00:14
    • Guten Morgen, Ule,
      stimmt, auch schwarzweiß gefällt mir das Foto. Ich hatte es vorher so nicht gesehen. Das Künstliche an dem Naturfoto ist, dass du hier das Negativ vor Augen hast. Also etwas ganz einfaches.
      Auch dir noch ein schönen Feiertag. Genieße das Wetter, das zumindest bei uns ein schönes Wolkentheater vorführt. LG, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 6. Juni 2022, 10:30
      • Da siehst du, wie eingeschränkt der Blick der ehemaligen Diafotografin gegenüber den Negativleuten ist!
        Der Himmel über dem Münsterland ist auch positiv nicht langweilig heute. Genießen wir ihn, von wo auch immer!

        Verfasst von Ule Rolff | 6. Juni 2022, 10:47
      • Ich habe früher nächtelang in der Dunkelkammer verbracht, daher ist mir zumindest im Schwarzweiß-Bereich das Negativ sehr vertraut. Heute geht man ja am PC umgekehrt vor. 🙂

        Verfasst von Joachim Schlichting | 6. Juni 2022, 10:53
      • Farbfotos haben wir nur kurzfristig selbst zu entwickeln versucht, so richtig gut wurden die nie. In eine muffig Dunkelkammer würde mich heute nichts mehr locken, der lichte Raum des PC ist mir da lieber.

        Verfasst von Ule Rolff | 6. Juni 2022, 21:27
      • Farbe habe ich genau wegen dieser Schwierigkeiten und auch Kosten gar nicht erst versucht. Im Nachhinein trauere ich der Dunkelkammer auch nicht nach, obwohl es spannende Momente gab…

        Verfasst von Joachim Schlichting | 6. Juni 2022, 21:33
  2. Sieht aus wie ein Abdruck an einer Wand.

    in dem sie nicht sie selbst ist…
    Heute wollte meine Frau Zittergras, was schöne Abdrücke in Ton liefert, abpflücken. Das wäre vergleichbar. Diese Abdrücke gehören zwingend zum Zittergras.

    Ausser sich sein als Mensch: das zeigte u.a. Das milgram- Experiment.
    Man kann vieles erwecken im Menschen. An dieser Stelle denke ich immer an Qualtingers „Hund“, in dem er einen Menschen spielte, der nicht weit von einem „Hund“ entfernt war: Entkleidet alles Menschlichen.

    Verfasst von kopfundgestalt | 6. Juni 2022, 00:35
    • Das ist der künstlerische Blick. Zittergrasabdrücke können wirklich beeindruckend sein. Aber hier ist außer der Auswahl nicht viel Kunsthandwerk im Spiel gewesen. Und was den Text betrifft, so habe ich nicht so sehr das Brutale als vielmehr das zeitweilige „Neben sich Stehen und Wundern“ im Blick gehabt.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 6. Juni 2022, 10:36
  3. Das sieht wunderschön aus. Aber was ist das: Natur oder Kunst?

    Verfasst von Gisela Benseler | 6. Juni 2022, 00:51
  4. Wow! sieht wunderschön aus 😀

    Verfasst von wortsalat | 6. Juni 2022, 09:31
  5. Die Frage “was ist das?” scheint mir vollkommen unwichtig. Ebenso die Frage , ob es Kunst oder Natur sei. Sollte nicht besser gefragt werden “was sehe ich?” In den Antworten zu dieser Frage liegt nach meinem Dafürhalten die Stärke dieses Bildes. Vieles scheint möglich, glaube ich.
    Liebe Grüße
    Jürgen

    Verfasst von juergenkuester | 6. Juni 2022, 18:51
    • Ich stimme dir zu, lieber Jürgen. Die Frage nach dem, was ich sehe reicht weiter. Sie zwingt einen die sich teilweise scheinbar widersprechenden Aspekte zu erkennen und zu einem eigenen Ergebnis zu führen.
      Liebe Grüße, Joachim.

      Verfasst von Joachim Schlichting | 6. Juni 2022, 19:24

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